Adventszeit ist auch Teamszeit

Adventszeit ist auch Teamszeit

Adventszeit ist auch Teamszeit!

Wir sind von einem Kunden angefragt worden, einen digitalen Beitrag für einen kundeninternen Adventskalender als Video zu erstellen. Diesem Wunsch sind wir gerne nachgekommen. Anbei das Resultat, welches wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten wollen! Bitte Lautsprecher einstellen, am besten auf Vollbild gehen und viel Spass!

Danke auch an Martin für die Produktion dieses coolen Beitrages.

 

 

 

 

 

Teams Advanced Teamwork Deployment

Teams Advanced Teamwork Deployment

Teams Advanced Teamwork Deployment Specialization

Anfang dieser Woche haben wir, als erster Schweizer Microsoft Gold Partner, die Calling for Microsoft Teams Advanced Specialization bekanntgegeben. Heute geben wir die Teams Advanced Teamwork Deployment Specialization Kompetenz bekannt. Doppelt hält besser, wie man so schön sagt. Im «Doppelpack» bieten wir Kunden hiermit einen weiteren Nachweis für erfolgreich und kompetent umgesetzte Microsoft Teams Projekte. Die Teamwork Specialization umfasst das Deployment von Microsoft Teams mit den Workloads SharePoint Online, Exchange Online und Yammer.

Wir sind stolz auf unsere Leistungen die wir seit 2014 als Microsoft Cloud Partner vollbracht haben und noch vollbringen werden. Mit unserem Fokus auf «100% Cloud» haben wir bereits früh damit begonnen, Kunden auf Ihrem Weg in die Microsoft Cloud zu begleiten. Dies umfasst die Analyse, Beratung, Konzeption und auch Umsetzung «made in Switzerland». Zudem bedienen wir unsere Kunden auch mit attraktiven CSP Lizenzmodellen für Microsoft 365 und Azure. Und als Ergänzung stehen zahlreiche  add-on Werkzeuge wie Skykick Backup, Kontaktsynch, E-Mail Signaturen und Printix zur Verfügung.

Teams Advanced Teamwork Deployment

Allgemeine Infos zu Microsoft Spezialisierungen

Die Microsoft Gold Partner Zusatz-Spezialisierungen (wie Teams Advanced Teamwork Deployment) ermöglichen Kunden eine einfachere Identifikation von spezialisierten Partnern. Die Teamwork Spezialisierung identifiziert Anbieter, welche ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihren nachweislichen Erfolg bei der Bereitstellung und Verwaltung von Teams Lösungen bewiesen haben. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, hat Microsoft diese Spezialisierung ins Leben gerufen. Es gibt eine Reihe von Anforderungen welche ein Microsoft Partner laufend erfüllen muss.

Liebe Blogleser/innen, Sie haben den Blog gelesen, herzlichen Dank hierfür. Wie Sie wissen entwickeln sich die Teams Telefonie Funktionen rasant weiter. Zum Zeitpunkt des Artikels war der Inhalt bestimmt aktuell, es kann aber sein, dass die Infos bereits überholt sind. Da wir geschriebene Blogs nur selten anpassen, haben wir anbei den Link zu unserer Collaboration Seite mit allen aktuellen Informationen zum Thema oder auch den Link zur Teams Collaboration Seite mit weiteren Infos zum Thema Teams

AudioCodes Teams Video Collaboration Bar RXV80

Aller guten Dinge sind drei, AudioCodes stellt nach Logitech und Yealink nun seine eigene Teams Video Collaboration Bar «RXV80» vor. Diese überzeugt ganz klar durch die einfache Bedienung. Wir haben die AudioCodes Teams Video Collaboration Bar RXV80 zwar noch in einer «Beta Version» bekommen, also kurz vor dem produktiven Release, aber das Gerät hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Collaboration Bar ist eine All-in-One Audio- und Videolösung für kleine und mittlere Räume. AudioCodes definiert «kleine» und «mittlere» Räume als bis zu 30m2 gross (z.b. 5m x 6m).

Bitte daran denken, verschiedene Kriterien entscheiden über Qualität von Bild und Ton. Zum Beispiel Höhe, Schall, Licht, Anzahl Teilnehmer, Qualität des TV-Lautsprechers usw. Wenn das Gerät mit dem jetzigen Lieferumfang genutzt wird, so sehen wir eher Räume im Bereich von 15-20m2 als optimal, da sonst zusätzliche Mikrofone benötigt werden (soll als Zubehör erhältlich sein). Im produktiven Betrieb hört man sonst die Teilnehmer als «weit» entfernt.

Originaltext AudioCodes

Die in Partnerschaft mit Dolby® entwickelte Collaboration Bar RXV80 wird mit schwierigen Lichtverhältnissen und unterschiedlichen Raumgrößen fertig und fängt jedes Detail mit der gleichen Präzision ein, als würde man sich tatsächlich gegenübersitzen. Intelligent Acoustics™ geben alles im Raum Hörbare wieder und gewährleisten unglaubliche Sprachqualität, wobei leise und entferntere Stimmen verstärkt werden, während jeder einzelne Sprecher − ungeachtet externer Störungen außerhalb der abgegrenzten Räumlichkeiten − isoliert wird. Das Ergebnis ist ein Meeting-Erlebnis, das jedem Teilnehmer eine Stimme verleiht; unabhängig von der Form des Konferenzzimmers, seiner Größe oder der Wandbeschaffenheit.

RXV80 Anordnungsmöglichkeiten
RXV80 im Raum Foto

Was verspricht die Hardware?

  • 4K Ultra HD / 30 FPS, 110° Sichtfeld
  • Android 9.0
  • 264, H.264 High Profile
  • 4 Beamforming Microphone Array (Omni-directional Mikrofon)
  • native Microsoft Teams
  • LAN (RJ45, Gigabit Ethernet, aber kein PoE möglich)
  • WLAN integriert (Dual Band WiFi)
  • Bluetooth integriert (4.2, Klasse 2 (~10m)
  • 2x HDMI
  • 2x USB 3.0
  • Audio output through HDMI (entwickelt in Partnerschaft mit Dolby)
  • Mit Netzteil
  • Es gibt einen HDMI IN, um PC-Content zu teilen, ist jedoch erst auf der Roadmap
RXV80 von hinten / anschlüsse

Das Datenblatt zum Gerät gibt es in Englisch hier oder in Deutsch

Was gehört zum Lieferumfang in der Box?

RXV80 Foto
  • Die AudioCodes Teams Video Collaboration Bar RXV80, etwas grösser als eine Schuhschachtel, ausgerüstet mit einem stabilen und einfachen Klemmechanismus, d.h. man kann die Bar auf einen TV oder Monitor positionieren und so ohne Probleme aufstellen, dies ist simpel. Auch wer handwerklich kein Talent hat, kriegt das ohne Probleme hin 😊
  • Ein HDMI Kabel mit dem man das System an jedem TV/Monitor mit HDMI Input anschliessen kann
  • Stromkabel/Netzteil
  • Zusatzlautsprecher und Mikrofon im Form eines runden Gerätes (sieht aus wie AC RX10, dürfte Jabra 750 sein) – d.h. falls der TV oder Monitor keine Lautsprecher hat, so kann dieses Gerät als Mikro/Lautsprecher genutzt werden, wobei die Nutzung der Stereo Lautsprecher eines TV Gerätes schon sehr praktisch ist, d.h. Lautstärke kann am Gerät oder auch am TV reguliert werden
  • Bluetooth Fernbedienung – siehe Details nächster Abschnitt

Fernbedienung

Die Fernbedienung läuft über Bluetooth, also ohne Infrarot. Somit funktioniert die remote Control, auch wenn man nicht auf den TV/Monitor zeigt. Das Koppeln passiert automatisch oder über gleichzeitiges drücken der Home/Menu Taste. Eingaben wie User, WLAN usw. erfolgen über ein On-Screen Keyboard ähnlich wie man es von Apple TV kennt.

Zwei Tasten leuchten im Dunkeln (Teams und Mute Button) was ganz praktisch ist wenn’s etwas dunklerim Raum ist. Der Teams Buttons wird für das «Joinen» eines Meetings genutzt. In Zukunft soll damit auch Cortana angesteuert werden können (Roadmap). Der Kamera Button ist für die Kamera Einstellungen, beispielsweise die Helligkeit.

Zudem gibt’s einen integrierten Reminder der bei einem Akkustand von 20% der remote Control informiert (dies auch über OVOC, die Management Plattform von AudioCodes). Wird die Fernbedienung aus dem Raum entfernt, respektive aus dem Empfangsbereich des Gerätes, wird ein akustischer Alarm ausgelöst.

 

Remote control RXV80

Setup

Was muss ich nach dem Auspacken der Hardware tun? Die AudioCodes Teams Video Collaboration Bar RXV80 nur auspacken, auf dem TV montieren, HDMI von der Bar an den TV führen, Strom einstecken und fertig. Gestartet wird das Gerät automatisch, nachdem es Strom hat, das Starten dauert gefühlt weniger als 1 Minute.

Über das On Screen Menu wird mit der remote Control WLAN verbunden (entfällt falls über LAN angeschlossen) und schon kann man sich auf Microsoft Teams anmelden.

Das Geräte unterstützt auch das Microsoft Phone System, d.h. die Box kann auch mit einer Telefonnummer über O365 provisioniert werden (setzt Teams Direct Routing oder Calling Plans voraus). So kann man direkt über eine PSTN Nummer telefonieren oder auch an Konferenz-Lösungen via Telefon/PIN teilnehmen.

Das Management des Gerätes erfolgt, wie bei allen anderen Teams Geräten direkt über das Teams Admin Center, soll heissen Updates der Teams App oder Firmware/Android erfolgen direkt über Microsoft.

Handling

Ist man eingeloggt (oder der jeweilige Bar/Sitzungszimmer Benutzer), zeigt die Box alle kommenden Meetings an. Mit der remote Control wird das entsprechende Meeting gewählt und es kann losgehen.

Das Prinzip ist einfach und bekannt, der Benutzer plant sein Meeting, meistens über seinen Outlook Kalender oder direkt in der Teams App. Dabei kann er (sofern konfiguriert) das Sitzungszimmer inklusive der Communication Bar als Ressource/Raum buchen.

Hat man kein Meeting geplant, so kann auch Ad Hoc ein Meeting gemacht werden, indem man jemanden über Teams zum Termin einlädt oder über aus einem Meeting über Proximity Join direkt einen Raum dazubucht. Somit ist das Handling sowohl geplant wie auch Ad Hoc äusserst einfach und sollte auch Benutzern mit wenig Erfahrung keine Probleme machen.

Fazit

Keep it «simple and stupid», die Einfachheit des Setups und der Nutzung ist für uns ganz klar das Hauptargument. Über die technischen «Raffinessen» lässt sich mit der Nerd Fraktion streiten, aber dem typischen Business Nutzer dürfte nur die einfache Bedienung, ein einwandfreies Bild und verständliche Akustik/Ton interessieren, ob das 4K mit 30 FPS oder mehr ist, wird kaum ausschlaggebend sein.

Auch der Marktpreis von CHF 1’600 – 1’800 exklusive MwSt. ist akzeptabel im Vergleich mit dem Wettbewerb. Wenn man bedenkt, dass eine MTR (Microsoft Teams Rooms) Lösung meistens erst ab CHF 2’800 aufwärts erhältlich ist und die Funktionsvielfalt dieser Geräte nicht unbedingt wahnsinnig viel mehr Nützliches und Brauchbares umfasst.

  • Einfach zu installierendes und zu bedienendes Gerät
  • Integrierter UC-Client macht persönliche Geräte wie Laptops oder Telefone überflüssig
  • Intelligente Acoustics™ bieten verbesserte Sprachqualität auch in Räumen mit hohen Decken, Glaswänden und anderen schwierigen Raumbedingungen
  • Unified Communications Funktionen unterstützen sowohl reine Sprachkonferenzen als auch videofähige Zusammenarbeit
  • Nutzung vorhandener TV-Lautsprecher für eine einfache und problemlose Installation
  • Arbeitet mit AudioCodes Meeting Insights (optional)
  • Preis: Das Gerät wird für rund CHF 1’500 – 1’800 auf dem CH Markt angeboten

 

Liebe Blogleser/innen, Sie haben den Blog gelesen, herzlichen Dank hierfür. Wie Sie wissen entwickeln sich die Teams Telefonie Funktionen rasant weiter. Zum Zeitpunkt des Artikels war der Inhalt bestimmt aktuell, es kann aber sein, dass die Infos bereits überholt sind. Da wir geschriebene Blogs nur selten anpassen, finden Sie hier den Link zu unserer Teams Telefonie Seite mit allen aktuellen Informationen zum Thema.

Microsoft CSP Lizenzen (Part 2)

Microsoft CSP Logo

Microsoft CSP Lizenzen (Part 2)

CSP Lizenzen (Part 2): Wie bereits im ersten Teil des Beitrages beschrieben, bieten wir nicht nur Dienstleistungen im Bereich Microsoft Cloud, sondern auch diverse Software Produkte respektive Lizenzen für Cloud Lösungen. Dazu gehören beispielsweise Skykick Backup, Printix, Kontakt Synch und natürlich die ganze Microsoft Palette aus der Cloud.

Microsoft Azure Lizenzierung über CSP

Im zweiten Teil dieser Serie gehe ich etwas näher auf Microsoft Azure ein. Im ersten Teil habe ich das Thema Microsoft 365 schon ausführlich erläutert. Microsoft Azure kann man ebenfalls über das CSP Programm lizenzieren. Doch zuerst ein paar Infos was Azure überhaupt ist.

Was ist Microsoft Azure?

Microsoft Azure ist die Cloud Plattform von Microsoft. Azure ist ein Verbund von Rechenzentren (58 Regionen Stand März 2020). Azure ist in 140 Ländern weltweit verfügbar.

In den jeweiligen Regionen bspw. auch in der Schweiz (nämlich Zürich und Genf) gibt es entsprechende Rechenzentren. Pro Region sind es mindestens immer zwei Stück. Diese bilden gemeinsam eine Region. Durch die zwei Standorte, sind die Regionen redundant. Auch die einzelnen Rechenzentren sind üblicherweise so ausgestattet, dass alle Dienste redundant sein können. Die Rechenzentren sind über einen eigenen Backbone miteinander verbunden.

Alle Rechenzentren erfüllen die gängigsten, globalen Compliance Auflagen, was Sicherheit und Datenschutz angeht. Details was Microsoft alles macht in Sachen Compliance, gibt’s hier. Die Azure Plattform bietet, je nach Region, zahlreiche Dienste und Funktionen. Diese Dienste decken verschiedene Themen und IT-Anwendungen ab.

Das Angebot reicht von simplen virtuellen Maschinen, über Entwicklerwerkzeuge, Datenbanken, künstliche Intelligenz, Blockchain, Security Tools, Web Applikationen und vieles mehr. Das Angebot ist gross und wird ständig erweitert, d.h. man kann leicht den Überblick verlieren.

Vorteile von Azure

Der grosse Vorteil von Azure ist die nahtlose Integration in bestehende, lokale Microsoft Landschaften. D.h. es besteht die Möglichkeit, dass lokale Netzwerk mit Azure zu verbinden und so eine hybride Konfiguration zu erreichen. Auf diesem Weg kann schrittweise der Weg in die Cloud gemacht werden. Zudem werden die Dienste nach effektiver Nutzung abgerechnet, d.h. z.B. eine virtuelle Maschine, die nicht läuft, kostet auch nichts.

Abrechnung in Azure

Das Konzept für die Abrechnung in Azure beruht auf sogenannten Azure Subscriptions. Wenn man mit Kreditkarte bezahlt, so landen alle Kosten monatlich auf der Karten-Abrechnung. Bei den CSP Lizenzen ist es so, dass ein sogenannter Azure Plan erstellt wird (einer pro Kunde) und diesem Plan werden dann die verschiedenen Subscriptions angehängt.

Die Abrechnung im CSP erfolgt über diesen «Azure Plan» als Sammelbehälter aller Kosten. Alle Kosten landen dann, wie bei Microsoft 365, direkt auf der monatlichen Rechnung des CSP Anbieters. So ist es möglich, dass ein Microsoft Partner sowohl Microsoft 365 Lizenzen, Azure und auch Dienstleistungen dem Kunden anbieten kann. Dies kann man dann nach Kundenwunsch aufschlüsseln, respektive verrechnen.

Natürlich ist es möglich, alle Dienste und Ressourcen, welche in den verschiedenen Subscriptions genutzt werden, via Azure Cost Management zu analysieren oder die einzelnen Abrechnungsdaten zu exportieren. So ist es auch für grössere Unternehmen möglich, die Kosten für verschiedene Dienste und Lösungen an die jeweiligen Kostenträger intern zu verrechnen.

Dies setzt voraus, dass die Subscriptions, respektive die darin zugeordneten Dienste sinnvoll strukturiert werden (also welche Dienste/Ressourcen kommen in welche Subscription), damit Sie der Kostenträger-Struktur und den gewünschten Kostengefässen eines Unternehmens möglichst einfach entsprechen und die Kosten ohne viele Aufwand zugewiesen werden können.

Dies steht dann jedoch teilweise auch im Zielkonflikt mit der Verteilung der Berechtigungen und Zugriffe auf die Dienste. Schlussendlich gilt es hier von Anfang an beide Ziele in Einklang zu bringen.

Anbei eine Visualisierung der Berechtigungsebenen und dem logischen Aufbau in Azure, wobei das Thema Kosten auf Ebene der Subscriptions aggregiert wird, auch wenn die Verursacher auf der Ressourcen Ebene sind.

Azure Management layers

Visual Studio

Auch wenn man Visual Studio pro Mitarbeiter lizenziert, kann man die Kosten über eine Azure Subscription abrechnen. Beim Kauf von Visual Studio wählt man einfach eine Subscription und die Kosten werden dieser dann belastet.

Wenn du Fragen hast zu Microsoft 365, CSP oder Azure, du gerne deine Lizenzen optimieren oder prüfen möchtest, so stehen wir dir gerne zur Verfügung.

Microsoft CSP Lizenzen (Part 1)

Microsoft CSP Logo

TwinCap First AG bietet nicht nur Dienstleistungen rund um die Microsoft Cloud, sondern auch diverse Software Produkte, respektive Lizenzen für Cloud Lösungen. Dazu gehören beispielsweise Skykick Backup, Printix, Kontakt Synch und natürlich die ganzen Microsoft Cloud Dienste. Daher heute unsere Abhandlung im Blog «Microsoft CSP Cloud Lizenzen (Part 1)».

Microsoft Lizenzierung über CSP

In diesem Blog möchte ich etwas näher auf die Microsoft Cloud Lizenzierung eingehen. Da es immer wieder Fragen dazu gibt, hole ich etwas weiter aus. Ich beleuchte aber nur Cloud Lizenzen, keine klassischen On Prem Lizenzierungs-Modelle. Im ersten Teil geht es um Microsoft 365. Im zweiten Teil dann um Microsoft Azure, der grossen «Cloud Plattform» von Microsoft. In Azure ist auch Microsoft 365 eingebettet. Der zweite Teil über Azure folgt dann im nächsten Blog.

Grundsätzlich umfassen die Microsoft Lizenzen einerseits die kompletten Produkte im Bereich Microsoft 365, andererseits auch Produkte, welche über die Azure Plattform bezogen werden können (z.B. Visual Studio). Die Abwicklung und der Verkauf der Lizenzen erfolgt über den sogenannten CSP Marktplatz. Diesen haben wir bereits in diesem Blog Beitrag vorgestellt. D.h. wenn jemand heute über Kreditkarte Lizenzen bezahlt, so kann er auf den CSP Marktplatz wechseln. Wir bieten unseren Kunden zum Beispiel folgende Benefits über den CSP Kanal.

Unsere Bedingungen

  • Attraktive Bedingungen für M365 und Azure Pläne
  • Tagesgenaue Abrechnung (es wird pro Tag abgerechnet, nicht nach fixen Monaten)
  • Rechnung monatlich (auf Tages Basis), keine Vorauszahlung
  • keine Mindest-Vertragsdauer, der Wechsel zu einem anderen Anbieter ist täglich möglich
  • Lizenzen können direkt und nach Wunsch selbst über das CSP Portal gekauft/zurückgegeben oder über unseren Helpdesk beantragt werden (frei wählbar)
  • 1 Jahr Preisgarantie von Microsoft ab Kaufdatum
  • Rascher und kompetenter Support bei Fragen (in der Schweiz und in deutscher Sprache)

Gut zu Wissen

Gut zu wissen ist auch, ein Wechsel von «Kreditkarte» nach «CSP» ist ein reiner administrativer Wechsel. Allfällige über Kreditkarte vorausbezahlte Lizenzen werden von Microsoft zurückvergütet. Es gibt auch keinen Unterbruch oder Funktionseinschränkungen bei einem Wechsel. Im Wesentlichen wird nur die kommerzielle Abrechnung von Kreditkarte auf Rechnung umgestellt.

Microsoft 365 Lizenzen

Unter dem Namen Microsoft 365 versteckt sich eine ganze Reihe von Produkten und Diensten. Diese Dienste kann man grösstenteils einzeln «lizenzieren», also im Monatsmodell einzeln als Dienst mieten. Eine jährliche Vorauszahlung ist ebenfalls möglich, womit es bei Microsoft etwas günstiger wird. Abgerechnet wird normalerweise pro Benutzer pro Monat (mit Ausnahmen, wäre ja langweilig, wenn es so einfach wäre 😉).

Ein solcher Dienst ist zum Beispiel «Exchange Online Plan 1» im Wesen eine Mailbox mit der man Mails, Kalender und Kontakte verwalten kann, inbegriffen ist der Zugriff jedoch nur über einen Webbrowser, d.h. ohne Outlook auf dem Desktop. Möchte man nun aber auch noch Office als installierbare Software nutzen, also mit Word, Excel, PowerPoint, OneNote und Outlook, müsste man diesen Dienst auch noch dazu mieten. Damit die Kunden nicht dutzende einzelne Dienste zusammensuchen müssen, hat Microsoft die meistgenutzten Dienste in sogenannten «Plänen» zusammengefasst.

Aufbau der Lizenzen

Der Aufbau besteht eigentlich aus drei Marksegmenten:

  • Home Produkte für den privaten Gebrauch (Familien, Studenten usw.)
  • Die Microsoft 365 Business Linie, gedacht für Unternehmen bis maximal 300 Benutzer
  • Die Microsoft 365 Enterprise Linie, gedacht für grössere Unternehmen (Konzern, globale Unternehmen)

Jedes Segment beinhaltet dann wiederum eigene «Pläne» (siehe Screenshot unten von Microsoft für das Business Segment), z.B. gibt es:

  • einen «Microsoft 365 Business Basic» Plan
  • einen «Microsoft 365 Business Standard» Plan
  • und einen «Microsoft 365 Premium» Plan
Office subscriptions overview

Mini, Medium oder Maxi

Wie man dem Preis der ersten drei Pläne entnehmen kann, funktioniert das Modell eigentlich wie ein gängiges «Mini», «Medium» und «Maxi» Produkt. Dies kennt man von anderen Abo-Produkten wie Netflix, Spotify, Apple Music etc. Soll heissen – von links nach rechts, enthält jeder nachfolgende Plan die Dienste des vorangehenden Plans und wird um weitere Dienste und Funktionen ergänzt. D.h. es fängt klein an und aggregiert sich hoch bis zum grössten Paket. Natürlich kann man immer noch einzelne Dienste und Add-Ons zu diesen Plänen hinzufügen, sollte ein Plan nicht alles enthalten was man sich wünscht. Es bleiben, für entsprechendes Geld, fast keine Wünsche offen. Microsoft bietet auch die Möglichkeit «Pläne» zu mischen, d.h. nicht alle Benutzer benötigen den gleichen Plan. Eine Bürokraft benötigt sicher ein Office Paket auf dem Desktop, ein Mitarbeiter im Lager benötigt allenfalls nur einen Plan mit Mail und Teams Online.

Über den CSP Marktplatz sind auch sogenannte NGO und EDU Lizenzen erhältlich. Falls sich eine Institution oder eine Bildungsstätte dafür qualifiziert, erhalten diese erhebliche Rabattierungen. Gerne helfen wir bei EDU/NGO weiter, falls unklar ist, wie man die Qualifikationen bekommt. Die einzelnen Pläne findet man auch bei Microsoft.

Weniger bekannte «Office» Produkte

Nebst den allgemein bekannten Produkten wie Outlook, Word, Excel, PowerPoint gibt es dutzende zusätzliche Werkzeuge, die man mit Microsoft 365 gratis dazu kriegt oder je nach Produkt dazu gemietet werden können. Microsoft Teams ist gratis dabei, Exchange Online ist in verschiedenen Varianten enthalten (also Mail aus der Cloud) und natürlich OneDrive – der persönliche Cloudspeicher für Benutzer und SharePoint als «Unternehmens-Datenablage» in Microsoft 365.

Weitere Werkzeuge, die im Preis enthalten sind, wären Task Management Tools wie «To-Do», «Microsoft Planner», «Microsoft Lists» aber auch eine Basic «Power Automate Funktion», also eine Workflow Engine, um Abläufe zu automatisieren. Enthalten ist auch eine Basis Version von PowerApps, eine Entwicklungsumgebung für mobile Apps.

Auch möglich ist das Aufschalten der Telefonie ins öffentliche Netz mit Teams direct routing. Dazu wird ein Telekom Provider benötigt sowie die sogenannte «Phone System/Business Voice» Lizenz und schon kann man über Teams auch die klassische Telefonie nutzen. Die Aufzählung oben ist nicht abschliessend – es gibt noch zahlreiche andere Tools (Archivierung, Security usw.), es lohnt sich also die Pläne etwas genauer anzuschauen. Des Weiteren gehören übrigens auch Microsoft Project sowie Visio in verschiedenen Varianten (getreu dem Modell «Mini, Medium, Maxi» oder um bei Microsoft zu bleiben, «Plan 1», «Plan 2» usw.) zu den Diensten/Produkten welche man separat «dazu mieten» kann.

Management Werkzeuge für den IT Admin

Für den IT-Administrator gibt es auch Lizenzen, zum Beispiel um die Sicherheit von Geräten (Mobile Geräte, Desktops/Notebooks etc.) verwalten zu können. Diese sind einzeln oder als Bestandteil des jeweiligen Planes, ebenfalls pro Endbenutzer oder Gerät lizenziert. Das Kern-Werkzeug nennt sich «Microsoft Intune», ein Verwaltungswerkzeug mit dem man mobile Geräte (IOS/Android) sowie auch Windows 10 und Apple (Mac) Geräte verwalten kann. Zum Umfang von Intune gehören Richtlinien für den Einsatz dieser Geräte, Softwareverteilung, Inventarisierung und weitere Funktionen. Nebst Intune gibt es noch zahlreiche weitere Administrations-Tools, welche einzeln oder als Plan in der EMS Suite (Enterprise Mobility Suite) erworben werden können. D.h. was beim «normalen» User mit Office 365 möglich ist, setzt sich auch im Bereich der IT Admin Werkzeuge entsprechend weiter.

Kostenbetrachtung

Wir hören immer wieder, dass die Cloud Lösungen sehr teuer seien. Vergleicht man aber, welche (neuen) Möglichkeiten man mit den Microsoft 365 Produkten als Gegenwert erhält, so dürften die Kosten, im Vergleich zu lokalen Diensten, durchaus vergleichbar sein. Natürlich nur wenn man eine Komplettrechnung anstellt. Speziell für KMU eröffnen sich mit den Lizenzen Möglichkeiten, welche mit einer lokalen, selbsterstellten Lösung kaum finanzierbar wären oder ein grösseres Investitionsvolumen und hohe Betriebskosten nach sich ziehen würden. Dazu gehören Standortunabhängigkeit, eine hohe Verfügbarkeit, Redundanz, Gerätunabhängigkeit und auch das Umwandeln von fixen Kosten in variable Kosten (freut den Finanzchef). Zudem sind die Applikationen und Dienste immer auf dem neuesten Stand, d.h. es müssen keine «neuen» Updates gekauft werden, da diese im Preis inbegriffen sind.

Fazit

Es lohnt sich die Lizenzpakete näher anzuschauen und auch im Detail zu prüfen welche Funktionen und Dienste man einsetzen möchte. Die Microsoft 365 bietet heute alles was man sich wünscht und viele zusätzliche Möglichkeiten, welche lokal im eigenen Rechenzentrum oder Serverraum kaum realisierbar wären. Auf lange Frist stellt sich nicht die Frage, ob man Microsoft 365 einsetzt,sondern nur die Frage wann.