Microsoft Bookings Individualisierung

Microsoft Bookings Individualisierung: Mit Microsoft Bookings hat Microsoft im März 2017 einen Terminbuchungskalender in Konkurrenz zu Calendly und Co. veröffentlicht. Das Tool punktet mit einer engen Verzahnung mit dem Outlook Kalender und Microsoft Teams. In Sachen Personalisierung muss man jedoch Abstriche machen, zumindest augenscheinlich. Microsoft Bookings ist ab Microsoft 365 Business Standard verfügbar im Abo.

Bookings beseitigt den Frust an der Terminplanung, indem es die sonst lästige Terminfindung mit externen Gesprächspartnern automatisiert. Ermöglicht wird dies durch die Erstellung von Buchungsseiten.

Microsoft Bookings Individualisierung

Microsoft Bookings Buchungsseite

Über einen entsprechenden Link können Kunden oder andere Partner einen für Sie passenden Termin in einer freien Zeitspanne, innerhalb festgelegter Verfügbarkeitszeiten, buchen. Dabei werden auf Wunsch die Terminkalender eines oder mehrerer Mitarbeiter berücksichtigt, so dass keine weitere Terminabstimmung nötig ist. Eine ideale Lösung für diejenigen, welche viele Termine verwalten müssen und die Terminsuche halbwegs Automatisieren müssen. Optional kann ein Preis für eine Buchung festgelegt werden, sowie automatisch ein Microsoft Teams Meeting für jeden Termin erstellt werden. Auch möglich ist es, die Booking Seite losgelöst von Outlook zu verwenden.

Microsoft Bookings Individualisierung

Microsoft Bookings Design-Einstellungen

Microsoft Bookings erlaubt darüber hinaus die Anpassung einiger Design-Elemente der Organisationsbuchungsseite. Unterschiedliche Layouts und eine vollumfängliche Einbettbarkeit in bestehende Webseiten, wie etwa von Calendly angeboten, sind standardmässig nicht gegeben. Über unsere Microsoft Bookings Individualisierung ist es jedoch möglich, jedwediges CSS- oder JavaScript einzubinden und so die Gestaltung und den Ablauf vollständig zu individualisiseren.

Dadurch ist auch eine bessere Integration in bestehende Systeme möglich, sowohl was den Prozess als auch das Erscheinungsbild betrifft.

Microsoft Bookings Individualisierung

Vollständig in das Webdesign integriertes Microsoft Bookings Widget, möglich dank Microsoft Bookings Individualisierung

Haben Sie Interesse am Einsatz von Microsoft Bookings oder möchten Ihre bestehende Bookings Lösung optimieren? Kommen Sie auf uns zu.

 

Teams New Meeting Experience

Teams New Meeting Experience

Microsoft hat im aktuellen Teams Client, ein neues Look & Feel aufgeschaltet. Es nennt sich «Teams New Meeting Experience» und umfasst ein paar auffällige Änderungen im User Interface. Die neue Besprechungserfahrung ist primär für Meetings gedacht, betrifft aber auch Telefon-Anrufe. Da sich dieser Update automatisch als «Standard» in Teams einstellt, bekunden viele Benutzer Schwierigkeiten. Vor allem im Handling von externen Telefon-Anrufen. Viele User beklagen, dass Sie zum Beispiel nicht mehr Anrufe über Teams weiterleiten können. Zum Beispiel die Funktion «Nachfragen und weiterleiten» ist nicht mehr so einfach zu nutzen.

Sinn und Zweck der neuen Funktion

Diese «New Meeting experience» (Die neue Besprechungserfahrung auf DE) soll das Handling von Meetings vereinfachen und diese auch flexibler gestalten. Es wird damit die Möglichkeit gegeben, einzelne Meetings oder auch Gespräche in einzelnen Teams Fenstern durchzuführen. Was zwar spannend tönt für Meetings, scheint bei der Umsetzung für die Anrufweiterleitung leider nicht so ganz geglückt zu sein.

Versteckte Fenster beim Weiterleiten von Anrufen

Will man einen Anruf verbinden, so wird nach Betätigung dieser Funktion ein neues Fenster im Hintergrund geöffnet. Leider ist das Wort «Hintergrund» wörtlich zu nehmen, sprich das Fenster versteckt sich effektiv hinter dem ersten Fenster.

Sehen Sie selbst im Video hier:

Das heisst wenn Sie den Anruf weiterleiten möchten müssen Sie das aktive Fenster nach unten schieben, damit Sie auf dem darunter liegenden Fenster den «Transfer» Button sehen und anklicken können. Aber zur Beruhigung, wir haben bei unserem letzten Call mit dem Produkt-Management von Microsoft das Thema angebracht und diese arbeiten bereits an einer Verbesserung.

New Meeting Experience ausschalten:

Um unnötige Helpdesk Anfragen zu vermeiden, können Sie dieses Feature aber abschalten. Gemäss Microsoft wird es zukünftig automatisch die alte «Experience» ersetzen, d.h. es ist vermutlich besser sich an das neue Look and Feel zu gewöhnen. Mit etwas Glück folgt dann Anfang Dezember auch eine neues Look and Feel der kompletten «Calling experience».

Wie gehe ich vor?

  • Oben rechts im Teams Client auf Ihren Avatar klicken
  • Danach auf Einstellungen klicken

Einstellungen Teams New Meeting Experience

  • Danach unter «Allgemein» die Checkbox bei «Neue Besprechungserfahrung aktivieren» deaktivieren.

Settings in Teams New Meeting Experience

  • Dann müssen Sie den Teams Client neu starten. Aber Achtung: Es reicht nicht aus, wenn Sie den Teams Client über das X oben rechts schliessen! Sie müssen unten rechts in der Taskleiste auf den Pfeil  klicken und dann mit der rechten Maustaste auf das Teams Symbol klicken und auf Beenden drücken.

Teams New Meeting Experience in der Taskbar

  • Wenn Sie sich am Teams Client neu anmelden wird das neue Feature «New Meeting Experience» automatisch wieder eingeschaltet. Und nein, das ist kein Fehler, sondern ein Wunsch von Microsoft und somit per design, damit das Feature als Standard eingeführt werden kann.

Falls Sie Fragen haben, so stehen wir gerne zur Verfügung.

Microsoft CSP Lizenzen (Part 2)

Microsoft CSP Lizenzen (Part 2)

CSP Lizenzen (Part 2): Wie bereits im ersten Teil des Beitrages beschrieben, bieten wir nicht nur Dienstleistungen im Bereich Microsoft Cloud, sondern auch diverse Software Produkte respektive Lizenzen für Cloud Lösungen. Dazu gehören beispielsweise Skykick Backup, Printix, Kontakt Synch und natürlich die ganze Microsoft Palette aus der Cloud.

Microsoft Azure Lizenzierung über CSP

Im zweiten Teil dieser Serie gehe ich etwas näher auf Microsoft Azure ein. Im ersten Teil habe ich das Thema Microsoft 365 schon ausführlich erläutert. Microsoft Azure kann man ebenfalls über das CSP Programm lizenzieren. Doch zuerst ein paar Infos was Azure überhaupt ist.

Was ist Microsoft Azure?

Microsoft Azure ist die Cloud Plattform von Microsoft. Azure ist ein Verbund von Rechenzentren (58 Regionen Stand März 2020). Azure ist in 140 Ländern weltweit verfügbar.

In den jeweiligen Regionen bspw. auch in der Schweiz (nämlich Zürich und Genf) gibt es entsprechende Rechenzentren. Pro Region sind es mindestens immer zwei Stück. Diese bilden gemeinsam eine Region. Durch die zwei Standorte, sind die Regionen redundant. Auch die einzelnen Rechenzentren sind üblicherweise so ausgestattet, dass alle Dienste redundant sein können. Die Rechenzentren sind über einen eigenen Backbone miteinander verbunden.

Alle Rechenzentren erfüllen die gängigsten, globalen Compliance Auflagen, was Sicherheit und Datenschutz angeht. Details was Microsoft alles macht in Sachen Compliance, gibt’s hier. Die Azure Plattform bietet, je nach Region, zahlreiche Dienste und Funktionen. Diese Dienste decken verschiedene Themen und IT-Anwendungen ab.

Das Angebot reicht von simplen virtuellen Maschinen, über Entwicklerwerkzeuge, Datenbanken, künstliche Intelligenz, Blockchain, Security Tools, Web Applikationen und vieles mehr. Das Angebot ist gross und wird ständig erweitert, d.h. man kann leicht den Überblick verlieren.

Vorteile von Azure

Der grosse Vorteil von Azure ist die nahtlose Integration in bestehende, lokale Microsoft Landschaften. D.h. es besteht die Möglichkeit, dass lokale Netzwerk mit Azure zu verbinden und so eine hybride Konfiguration zu erreichen. Auf diesem Weg kann schrittweise der Weg in die Cloud gemacht werden. Zudem werden die Dienste nach effektiver Nutzung abgerechnet, d.h. z.B. eine virtuelle Maschine, die nicht läuft, kostet auch nichts.

Abrechnung in Azure

Das Konzept für die Abrechnung in Azure beruht auf sogenannten Azure Subscriptions. Wenn man mit Kreditkarte bezahlt, so landen alle Kosten monatlich auf der Karten-Abrechnung. Bei den CSP Lizenzen ist es so, dass ein sogenannter Azure Plan erstellt wird (einer pro Kunde) und diesem Plan werden dann die verschiedenen Subscriptions angehängt.

Die Abrechnung im CSP erfolgt über diesen «Azure Plan» als Sammelbehälter aller Kosten. Alle Kosten landen dann, wie bei Microsoft 365, direkt auf der monatlichen Rechnung des CSP Anbieters. So ist es möglich, dass ein Microsoft Partner sowohl Microsoft 365 Lizenzen, Azure und auch Dienstleistungen dem Kunden anbieten kann. Dies kann man dann nach Kundenwunsch aufschlüsseln, respektive verrechnen.

Natürlich ist es möglich, alle Dienste und Ressourcen, welche in den verschiedenen Subscriptions genutzt werden, via Azure Cost Management zu analysieren oder die einzelnen Abrechnungsdaten zu exportieren. So ist es auch für grössere Unternehmen möglich, die Kosten für verschiedene Dienste und Lösungen an die jeweiligen Kostenträger intern zu verrechnen.

Dies setzt voraus, dass die Subscriptions, respektive die darin zugeordneten Dienste sinnvoll strukturiert werden (also welche Dienste/Ressourcen kommen in welche Subscription), damit Sie der Kostenträger-Struktur und den gewünschten Kostengefässen eines Unternehmens möglichst einfach entsprechen und die Kosten ohne viele Aufwand zugewiesen werden können.

Dies steht dann jedoch teilweise auch im Zielkonflikt mit der Verteilung der Berechtigungen und Zugriffe auf die Dienste. Schlussendlich gilt es hier von Anfang an beide Ziele in Einklang zu bringen.

Anbei eine Visualisierung der Berechtigungsebenen und dem logischen Aufbau in Azure, wobei das Thema Kosten auf Ebene der Subscriptions aggregiert wird, auch wenn die Verursacher auf der Ressourcen Ebene sind.

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Visual Studio

Auch wenn man Visual Studio pro Mitarbeiter lizenziert, kann man die Kosten über eine Azure Subscription abrechnen. Beim Kauf von Visual Studio wählt man einfach eine Subscription und die Kosten werden dieser dann belastet.

Wenn du Fragen hast zu Microsoft 365, CSP oder Azure, du gerne deine Lizenzen optimieren oder prüfen möchtest, so stehen wir dir gerne zur Verfügung.

Micrsosoft CSP Lizenzen (Part 1)

TwinCap First AG bietet nicht nur Dienstleistungen rund um die Microsoft Cloud, sondern auch diverse Software Produkte, respektive Lizenzen für Cloud Lösungen. Dazu gehören beispielsweise Skykick Backup, Printix, Kontakt Synch und natürlich die ganzen Microsoft Cloud Dienste. Daher heute unsere Abhandlung im Blog «Microsoft CSP Cloud Lizenzen (Part 1)».

Microsoft Lizenzierung über CSP

In diesem Blog möchte ich etwas näher auf die Microsoft Cloud Lizenzierung eingehen. Da es immer wieder Fragen dazu gibt, hole ich etwas weiter aus. Ich beleuchte aber nur Cloud Lizenzen, keine klassischen On Prem Lizenzierungs-Modelle. Im ersten Teil geht es um Microsoft 365. Im zweiten Teil dann um Microsoft Azure, der grossen «Cloud Plattform» von Microsoft. In Azure ist auch Microsoft 365 eingebettet. Der zweite Teil über Azure folgt dann im nächsten Blog.

Grundsätzlich umfassen die Microsoft Lizenzen einerseits die kompletten Produkte im Bereich Microsoft 365, andererseits auch Produkte, welche über die Azure Plattform bezogen werden können (z.B. Visual Studio). Die Abwicklung und der Verkauf der Lizenzen erfolgt über den sogenannten CSP Marktplatz. Diesen haben wir bereits in diesem Blog Beitrag vorgestellt. D.h. wenn jemand heute über Kreditkarte Lizenzen bezahlt, so kann er auf den CSP Marktplatz wechseln. Wir bieten unseren Kunden zum Beispiel folgende Benefits über den CSP Kanal.

Unsere Bedingungen

  • Attraktive Bedingungen für M365 und Azure Pläne
  • Tagesgenaue Abrechnung (es wird pro Tag abgerechnet, nicht nach fixen Monaten)
  • Rechnung monatlich (auf Tages Basis), keine Vorauszahlung
  • keine Mindest-Vertragsdauer, der Wechsel zu einem anderen Anbieter ist täglich möglich
  • Lizenzen können direkt und nach Wunsch selbst über das CSP Portal gekauft/zurückgegeben oder über unseren Helpdesk beantragt werden (frei wählbar)
  • 1 Jahr Preisgarantie von Microsoft ab Kaufdatum
  • Rascher und kompetenter Support bei Fragen (in der Schweiz und in deutscher Sprache)

Gut zu Wissen

Gut zu wissen ist auch, ein Wechsel von «Kreditkarte» nach «CSP» ist ein reiner administrativer Wechsel. Allfällige über Kreditkarte vorausbezahlte Lizenzen werden von Microsoft zurückvergütet. Es gibt auch keinen Unterbruch oder Funktionseinschränkungen bei einem Wechsel. Im Wesentlichen wird nur die kommerzielle Abrechnung von Kreditkarte auf Rechnung umgestellt.

Microsoft 365 Lizenzen

Unter dem Namen Microsoft 365 versteckt sich eine ganze Reihe von Produkten und Diensten. Diese Dienste kann man grösstenteils einzeln «lizenzieren», also im Monatsmodell einzeln als Dienst mieten. Eine jährliche Vorauszahlung ist ebenfalls möglich, womit es bei Microsoft etwas günstiger wird. Abgerechnet wird normalerweise pro Benutzer pro Monat (mit Ausnahmen, wäre ja langweilig, wenn es so einfach wäre 😉).

Ein solcher Dienst ist zum Beispiel «Exchange Online Plan 1» im Wesen eine Mailbox mit der man Mails, Kalender und Kontakte verwalten kann, inbegriffen ist der Zugriff jedoch nur über einen Webbrowser, d.h. ohne Outlook auf dem Desktop. Möchte man nun aber auch noch Office als installierbare Software nutzen, also mit Word, Excel, PowerPoint, OneNote und Outlook, müsste man diesen Dienst auch noch dazu mieten. Damit die Kunden nicht dutzende einzelne Dienste zusammensuchen müssen, hat Microsoft die meistgenutzten Dienste in sogenannten «Plänen» zusammengefasst.

Aufbau der Lizenzen

Der Aufbau besteht eigentlich aus drei Marksegmenten:

  • Home Produkte für den privaten Gebrauch (Familien, Studenten usw.)
  • Die Microsoft 365 Business Linie, gedacht für Unternehmen bis maximal 300 Benutzer
  • Die Microsoft 365 Enterprise Linie, gedacht für grössere Unternehmen (Konzern, globale Unternehmen)

Jedes Segment beinhaltet dann wiederum eigene «Pläne» (siehe Screenshot unten von Microsoft für das Business Segment), z.B. gibt es:

  • einen «Microsoft 365 Business Basic» Plan
  • einen «Microsoft 365 Business Standard» Plan
  • und einen «Microsoft 365 Premium» Plan

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Mini, Medium oder Maxi

Wie man dem Preis der ersten drei Pläne entnehmen kann, funktioniert das Modell eigentlich wie ein gängiges «Mini», «Medium» und «Maxi» Produkt. Dies kennt man von anderen Abo-Produkten wie Netflix, Spotify, Apple Music etc. Soll heissen – von links nach rechts, enthält jeder nachfolgende Plan die Dienste des vorangehenden Plans und wird um weitere Dienste und Funktionen ergänzt. D.h. es fängt klein an und aggregiert sich hoch bis zum grössten Paket. Natürlich kann man immer noch einzelne Dienste und Add-Ons zu diesen Plänen hinzufügen, sollte ein Plan nicht alles enthalten was man sich wünscht. Es bleiben, für entsprechendes Geld, fast keine Wünsche offen. Microsoft bietet auch die Möglichkeit «Pläne» zu mischen, d.h. nicht alle Benutzer benötigen den gleichen Plan. Eine Bürokraft benötigt sicher ein Office Paket auf dem Desktop, ein Mitarbeiter im Lager benötigt allenfalls nur einen Plan mit Mail und Teams Online.

Über den CSP Marktplatz sind auch sogenannte NGO und EDU Lizenzen erhältlich. Falls sich eine Institution oder eine Bildungsstätte dafür qualifiziert, erhalten diese erhebliche Rabattierungen. Gerne helfen wir bei EDU/NGO weiter, falls unklar ist, wie man die Qualifikationen bekommt. Die einzelnen Pläne findet man auch bei Microsoft.

Weniger bekannte «Office» Produkte

Nebst den allgemein bekannten Produkten wie Outlook, Word, Excel, PowerPoint gibt es dutzende zusätzliche Werkzeuge, die man mit Microsoft 365 gratis dazu kriegt oder je nach Produkt dazu gemietet werden können. Microsoft Teams ist gratis dabei, Exchange Online ist in verschiedenen Varianten enthalten (also Mail aus der Cloud) und natürlich OneDrive – der persönliche Cloudspeicher für Benutzer und SharePoint als «Unternehmens-Datenablage» in Microsoft 365.

Weitere Werkzeuge, die im Preis enthalten sind, wären Task Management Tools wie «To-Do», «Microsoft Planner», «Microsoft Lists» aber auch eine Basic «Power Automate Funktion», also eine Workflow Engine, um Abläufe zu automatisieren. Enthalten ist auch eine Basis Version von PowerApps, eine Entwicklungsumgebung für mobile Apps.

Auch möglich ist das Aufschalten der Telefonie ins öffentliche Netz mit Teams direct routing. Dazu wird ein Telekom Provider benötigt sowie die sogenannte «Phone System/Business Voice» Lizenz und schon kann man über Teams auch die klassische Telefonie nutzen. Die Aufzählung oben ist nicht abschliessend – es gibt noch zahlreiche andere Tools (Archivierung, Security usw.), es lohnt sich also die Pläne etwas genauer anzuschauen. Des Weiteren gehören übrigens auch Microsoft Project sowie Visio in verschiedenen Varianten (getreu dem Modell «Mini, Medium, Maxi» oder um bei Microsoft zu bleiben, «Plan 1», «Plan 2» usw.) zu den Diensten/Produkten welche man separat «dazu mieten» kann.

Management Werkzeuge für den IT Admin

Für den IT-Administrator gibt es auch Lizenzen, zum Beispiel um die Sicherheit von Geräten (Mobile Geräte, Desktops/Notebooks etc.) verwalten zu können. Diese sind einzeln oder als Bestandteil des jeweiligen Planes, ebenfalls pro Endbenutzer oder Gerät lizenziert. Das Kern-Werkzeug nennt sich «Microsoft Intune», ein Verwaltungswerkzeug mit dem man mobile Geräte (IOS/Android) sowie auch Windows 10 und Apple (Mac) Geräte verwalten kann. Zum Umfang von Intune gehören Richtlinien für den Einsatz dieser Geräte, Softwareverteilung, Inventarisierung und weitere Funktionen. Nebst Intune gibt es noch zahlreiche weitere Administrations-Tools, welche einzeln oder als Plan in der EMS Suite (Enterprise Mobility Suite) erworben werden können. D.h. was beim «normalen» User mit Office 365 möglich ist, setzt sich auch im Bereich der IT Admin Werkzeuge entsprechend weiter.

Kostenbetrachtung

Wir hören immer wieder, dass die Cloud Lösungen sehr teuer seien. Vergleicht man aber, welche (neuen) Möglichkeiten man mit den Microsoft 365 Produkten als Gegenwert erhält, so dürften die Kosten, im Vergleich zu lokalen Diensten, durchaus vergleichbar sein. Natürlich nur wenn man eine Komplettrechnung anstellt. Speziell für KMU eröffnen sich mit den Lizenzen Möglichkeiten, welche mit einer lokalen, selbsterstellten Lösung kaum finanzierbar wären oder ein grösseres Investitionsvolumen und hohe Betriebskosten nach sich ziehen würden. Dazu gehören Standortunabhängigkeit, eine hohe Verfügbarkeit, Redundanz, Gerätunabhängigkeit und auch das Umwandeln von fixen Kosten in variable Kosten (freut den Finanzchef). Zudem sind die Applikationen und Dienste immer auf dem neuesten Stand, d.h. es müssen keine «neuen» Updates gekauft werden, da diese im Preis inbegriffen sind.

Fazit

Es lohnt sich die Lizenzpakete näher anzuschauen und auch im Detail zu prüfen welche Funktionen und Dienste man einsetzen möchte. Die Microsoft 365 bietet heute alles was man sich wünscht und viele zusätzliche Möglichkeiten, welche lokal im eigenen Rechenzentrum oder Serverraum kaum realisierbar wären. Auf lange Frist stellt sich nicht die Frage, ob man Microsoft 365 einsetzt,sondern nur die Frage wann.

Home-Office: Microsoft Teams ist nur der Anfang

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Microsoft Teams ist nur der Anfang

Microsoft Teams ist nur der Anfang könnte man sagen. Du hast sicher gehört, dass Microsoft als Reaktion auf COVID-19 kostenlose Lizenzen für Microsoft-Teams zur Verfügung stellt. Dadurch hat Microsoft Teams  ein unglaubliches Wachstum verzeichnet. Immer mehr Kunden fragen uns aber nach Remote-Lösungen, die noch weiter gehen als reine Teamkollaboration und Telefonie. In der «neuen Normalität» soll die gesamte IT-Infrastruktur und alle benötigten Anwendungen, die die Mitarbeiter für das alltägliche Geschäft brauchen, von überall zugänglich sein. In solchen Szenarien reicht der Einsatz von Teams alleine nicht aus.

Aus diesem Grund möchten wir dir eine Lösung vorstellen, mit der du dein Unternehmen von überall her «am Laufen» halten kannst. Die Lösung ist jederzeit verfügbar, skalierbar und kann an die Unternehmensbedürfnisse angepasst werden!

Gemeint ist damit die Virtualisierungslösung «Windows Virtual Desktop» von Microsoft.

Microsoft beschreibt den Dienst als Desktop- und Anwendungs-Virtualisierungslösung. Dies ermöglicht eine vollständig skalierbare Multisession-Windows 10-Bereitstellung. Darüber hinaus unterstützt er die komplette Microsoft 365 Apps-Suite (einschliesslich OneDrive und Microsoft Teams), die in «virtuellen Mehrbenutzer-Szenarien» ausgeführt werden kann. Soll heissen mehrere Benutzer können auf derselben virtuellen Maschine arbeiten.

Aber was bedeutet das genau? Und wie kann deine IT und dein Unternehmen anpassungsfähig werden, damit die Geschäftskontinuität gewährleistet ist?

Jetzige Situation

Heutzutage setzen viele KMUs auf ein Basis-Setup, das aus PCs und Laptops besteht. Die zugrunde liegende Umgebung basiert auf klassischen Server-Infrastrukturen, die auf Plattformen wie VMWare oder vergleichbaren Lösungen virtualisiert werden.

Um eine Verbindung zur firmeneigenen Umgebung herzustellen, ist eine sichere Infrastruktur erforderlich, die vor Schwachstellen von aussen schützt und einen sicheren Tunnel zwischen dem firmeneigenen Gerät und der lokalen IT-Infrastruktur herstellt. Dies wird höchstwahrscheinlich über eine VPN-Verbindung realisiert.

Die Vorteile:

  • Das Unternehmen hostet alle Daten vor Ort und hat physischen Zugang zu Servern und Clients.
  • Die Benutzer können sich über VPN sicher mit Ressourcen verbinden.

Die Nachteile:

  • Abhängig von der Grösse der Firewall und den entsprechenden Lizenzen muss Hardware und/oder Lizenzen gekauft werden. (Hohe Kosten kombiniert mit weniger Flexibilität, da Sie von Partnern und Wiederverkäufern sowie Logistikunternehmen abhängig sind)
  • Der IT-Administrator muss jeden Computer selbst vorbereiten. Dies bedeutet, dass pro Gerät verschiedene Software- und Sicherheits-Patches installiert werden müssen. Ergo ein hoher Aufwand für die Wartung der Umgebung, insbesondere wenn die Mitarbeiter von zu Hause arbeiten.
  • Kompliziertes Supportszenario für die Helpdesk-Mitarbeiter, wenn die Verbindung zu Clients hergestellt wird.
  • Microsoft Teams allein deckt nicht alle Möglichkeiten ab, Heimarbeitern eine vollständige Arbeitserfahrung mit schneller Leistung zu ermöglichen.

Windows Virtual Desktop könnte die Lösung sein

Mit der Möglichkeit, gepoolte und persönliche Desktops auf Microsoft Azure zu hosten, bietet Windows Virtual Desktop eine hoch skalierbare Lösung für das Virtualisieren von Desktops und/oder Anwendungen für deine Firmenumgebung.

Mit vordefinierten Images von Microsoft (z.B. Microsoft Windows 10 Multi-User mit vorinstalliertem Microsoft 365 Apps for Enterprise) brauchst du dich nicht um die Verwaltung verschiedener Software-Patch-Level zu kümmern. Du hast die Möglichkeit, ein einziges Image zu pflegen und in deinem Host-Pool bereitzustellen.

Darüber hinaus bietet Windows Virtual Desktop die Möglichkeit Applikationen so bereitzustellen, dass der Anwender das Gefühl hat, das Programm ist auf seinem lokalen Computer installiert. Mit Windows Virtual Desktop hast du die Möglichkeit, mehrere Host Pools zu erstellen, um Abteilungen mit spezialisierterer Software zu versorgen, die nicht auf dem Standard-Desktop für alle Benutzer installiert werden sollen.

Zusätzliche technische Details findest du auf unserem Blogpost:Windows Virtual Desktop – moderner Remote Desktop

Kontaktiere uns für ein unverbindliches Gespräch, wenn du mehr über diese Technologie und wie du damit die Heimarbeit und deine Microsoft Teams Einführung optimieren kannst!

Microsoft 365 Move-Programm

Microsoft 365 Move-Programm: Microsoft bietet seit Dezember 2019 die Microsoft 365 Produkte aus seinen Schweizer Rechenzentren an. Das war damals eine grosse Sache und ist immer noch ein wichtiges Verkaufsargument für ihre Cloud-Plattform, insbesondere für Unternehmen, die strenge Anforderungen an die Datenaufbewahrung haben.

Wenn Sie Microsoft 365 nach dem 19. Dezember 2019 mit einer schweizerischen Rechnungsadresse erworben haben, liegen Ihre Office 365 Daten bereits auf den schweizerischen Rechenzentren und Sie nutzen von dort aus Services, wie z.B. Exchange Online, SharePoint Online, OneDrive for Business oder Teams. Haben Sie Ihren Tenant vor dem 19. Dezember 2019 eröffnet, liegen Ihre Daten wahrscheinlich noch in den europäischen Rechenzentren und Sie können eine Verschiebung der Daten in die Schweiz beantragen.

Wenn Sie umziehen möchten, müssen Sie sich aber beeilen – die Option ist nur noch bis zum 30. Juni 2020 verfügbar.

Die Verschiebung können Sie als Kunde oder wir als CSP-Partner im M365 Admin Center beantragen. Weitere Informationen zum Microsoft 365 Move-Programm finden Sie unter https://aka.ms/move

Data Residency Microsoft Move

Nur Kunden, die sich für das Umzugsprogramm eingeschrieben haben, werden im Laufe der Zeit migriert. Eine automatische Migration in die Schweiz wird es nicht geben. Die Migration hat für Sie keine Auswirkungen und spielt sich vollumfänglich im Hintergrund ab. Lizenzpreise und Vertragsbedingungen bleiben auch gleich wie bisher.

Gerne sind wir Ihnen bei der Beantragung behilflich.

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Standort Schweiz

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