Yealink Microsoft Teams Rooms

Yealink Microsoft Teams Rooms: In den Konferenzraum marschieren und mit Hilfe von Microsoft Teams per Knopfdruck das geplante Videomeeting starten, ohne Vorlaufzeiten und lästige Funktionskontrollen?

Hört sich nach einer vernünftigen Lösung an, doch bis dahin stellt sich die eine oder andere Hürde in den Weg. Wir haben das Yealink MVC300 Videokonferenzsystem (kleinste Ausführung, es gibt noch MVC 500 und 800 für etwas grössere Räume) genauer unter die Lupe genommen und in einem unserer Meetingräume auf Herz und Nieren geprüft. Die Geräte wurden uns von unserem Teams Rooms Partner und Distributor Alltron freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Teams Rooms Meeting

Holen wir ein wenig aus: Microsoft Teams Rooms bezeichnet als Begriff eine Gesamtlösung von Microsoft mit entsprechenden Geräten von diversen Herstellern.

Einige Hersteller, unter anderem Yealink, Poly, Logitech usw. bieten, je nach Grösse eines Raumes und Anforderungen, die dazu passende Lösung an. In unserem Fall betrifft es Räume, in denen die Teilnahme mit bis zu 7 Personen empfohlen wird, sprich eher kleinere Einrichtungen.

Die mitgelieferte Ultra HD 4K Kamera des Yealink Microsoft Teams Rooms mit einem 110° Weitsichtwinkel und Auto Framing verspricht gemäss Hersteller eine übersichtliche und scharfe Bildübertragung.

Ausrichtung Yealink Teams rooms 2Ausrichtung Yealink Teams rooms

Für die Bedienung steht ein 8 Zoll Touch Display zur Verfügung, welcher die geplanten Meetings anzeigt und per Knopfdruck ein Meeting verbinden lässt. Eine einfache Ad-Hoc Verbindung ist ebenso möglich: Den gewünschten Teilnehmer suchen, einladen und das Videomeeting starten.

Zudem findet man noch ein Speakerphone, welches mit einem Smartphone je nach Bedarf auch via Bluetooth gekoppelt werden kann. Ein Content Sharing Hub ist auch dabei. Dieser ermöglicht via HDMI Anbindung ein Screen Sharing­­­ zwischen Notebook und TV.

Sofort fällt auf, dass das Gesamtkonstrukt aus mehreren verschiedenen Hardwarekomponenten besteht, die erstmals allesamt angeschlossen und verkabelt werden müssen. Da Lautsprecher, Hub und Display ihren Platz auf dem Tisch finden, heisst es Platz machen! Zentraler Ausgangspunkt ist ein modifizierter Windows 10 Mini-PC, ausgestattet mit einem Yealink Software-Brandmal.

Anschlüsse Yealink Teams Meeting

Probieren vor Studieren

Das unumgängliche Setup hinterlässt einen benutzerfreundlichen Eindruck: Lizenzen akzeptieren hier, Login Angaben da, vielleicht noch ein anderes Theme wählen, fertig!

Fast zu einfach um wahr zu sein, denkt man sich. Richtig, denn der Auto-Login meldet «Couldn’t sign in».  Nachdem die Credentials nochmals überprüft wurden und die Denksport-Partie zu Ende war, erfolgte die Erkenntnis, dass der Sign in Prozess beim Multi Factor Authentication nicht mehr vom Fleck kommt und somit fehlschlägt. Bleibt also nichts anderes übrig, als MFA zu deaktivieren.

Die nächste traurige Erkenntnis: Die Windows 10 Version liegt bei 1803 (Stand Frühjahr 2018)

Admin Modus?

Zu allem Glück ist der Switch beim Yealink Microsoft Teams Rooms device in den Admin Modus möglich. Ohne Brandmale, ganz klassisch im Windows 10 Design – wie man es kennt. Da die mitgelieferten Guides ziemlich mager ausfallen und nur die Auflistung und das Konstrukt der Komponenten darstellen, ist eine kurze Recherche nach dem Admin Passwort notwendig.

5 Stunden und unzählige Updates später waren wir auf Version 1903. Next Milestone wäre 1909, doch bis dahin liegt das Teil schon wieder in der Kiste…

Kann ich jetzt endlich mal ein Videomeeting starten?

Ja, kannst du. Im Outlook ein neues Meeting öffnen, die gewünschten Teilnehmer hinzufügen und den Konferenzraum auswählen. Zum Schluss noch den Teams Link hinzufügen und Einladung versenden.

Outlook Beispiel

Sofern im Terminkalender des Konferenzraums kein Konflikt entsteht, wird das Appointment an den Yealink Client gesendet, welcher daraus automatisch einen Shortcut erstellt und auf dem Display platziert. Next Step: Platz nehmen und das Meeting joinen. That’s it!

Erwähnenswert ist die vom Hersteller versprochene Bildübertragung. Die Ultra HD 4K Kamera hält ihr Wort und liefert gestochene Bilder und punktet zudem mit dem integrierten Weitsichtwinkel.

Licensing

Im Licensing Bereich werden je nach Bedarf diverse Lizenzmodelle benötigt.

So ist der Erwerb einer Microsoft Teams, sowie eine Skype for Business Lizenz für eine uneingeschränkte Funktionsweise zwingend.

Bei einer Phone System Subscription, sprich Lizenzen für Telefonie, kann dem hinterlegten Teams-User auf dem Yealink-Client eine Telefonnnummer zugewiesen werden. Die Direct Routing Funktion ermöglicht somit eine direkte Verbindung zu einem Meeting via zugewiesener Telefonnummer.

Zudem kann der Windows 10 Client in das Intune Programm von Azure aufgenommen und über den Full Manage Modus verwaltet werden. Das mühselige Durchführen von Updates im Admin Modus kann somit umgangen und vollständig automatisiert werden.

Fazit

  • Benutzerfreundliche Bedienung (Plus)
  • Saubere Bild- und Tonqualität (Plus)
  • Benötigt viel Vorbereitungszeit              (Minus)
  • Viel Hardware und Verkabelung (Minus)
  • Mangelnde Guides/Infos (Minus)
  • Lärm Mini-PC (Lüfung)              (Minus)

Preis: empfohlener Hersteller Preis rund CHF 2’800 inkl. MwSt.

Hinweis

Vielleicht noch für alle Teams Rooms Fans ein nützlicher Link mit allerlei Infos wie man zum richtigen Gerät/Setup kommt. (link)

Automatisches Printing mit PowerAutomate

Automatisches Printing mit PowerAutomate: Die Fakturierungs-Lösung unseres Kunden ermöglicht das Versenden von E-Mail-Rechnungen als PDF direkt aus der Lösung, soweit so gut, nichts Spektakuläres. Herausforderung des Kunden war aber nun folgende:

Der Kunde wollte jeweils beim E-Mail Versand automatisch noch eine Kopie der Rechnung auf Papier drucken, dies ohne jedes Mal die Rechnung von Hand zu öffnen oder die Datei nochmals zu bearbeiten. Da kam uns die Idee dies über den sogenannten HP ePrint Service zu lösen um automatisches Printing mit PowerAutomate zu ermöglichen. Ein Standard Dienst, den HP bei vielen Druckern gratis anbietet.

Im Prinzip wird der Drucker bei HP online registriert als EPrinter und man erhält für diesen Drucker eine eindeutige E-Mail-Adresse, über welchen der Drucker erreichbar ist. Man schickt dann eine PDF oder ein Foto via Mail an diese Adresse und der Inhalt der Mail wird gedruckt. So die Theorie.

Wir nahmen an, wir könnten beim Versand der Mail die Adresse des Rechnungs-Empfängers und auch gleich die Mail-Adresse des HP ePrinters angeben, um alles in einem Aufwasch zu erledigen.  Doch leider funktioniert das nicht, weil der der ePrint-Service nur eine einzige Mail-Adresse als Adressat akzeptiert, sowie dummerweise auch noch die Mail inklusive Text in welchem sich das PDF befindet, mitgedruckt wird.

Um dieses Hindernis zu umgehen haben wir über Power-Automate (a.k.a Microsoft Flow) einen Workflow erstellt.

Workflow der EPrint Powerautomate Lösung

Dieser übernimmt die folgenden Aufgaben:

  • Löscht die Mailadresse des Kunden aus dem Mail
  • Löscht den Text im E-Mail
  • Der Workflow sendet nun nur noch das Attachement (Rechnung PDF) an den HP ePrint-Service weiter und dieser druckt die Rechnung aus.

Micosoft PowerAutomate Flow

Insofern keine Rocket Science aber eine einfache Lösung die schnell gemacht ist und keine grossen Kosten verursacht.

Automatische Firmwareupdates für AudioCodes

Automatische Firmwareupdates für AudioCodes AC C450HD: Ab sofort bieten wir für unsere Teams Direct Routing und Telefonie Kunden einen gratis Service für Firmware-Updates und Konfigurationen. Dies betrifft Kunden welche Audiocodes AC C450 HD-Geräte im Einsatz haben und aus Maturitätsgründen noch die Teams kompatible Skype UC Software nutzen um mit Teams Direct routing zu telefonieren. Verwendet man die Teams Firmware, so entfällt die Provisionierung durch eine FTP Dienst, da Office 365 eine Möglichkeit über das Teams Admin Center zur Verfügung stellt, um Geräte zu aktualisieren.

Somit ist es möglich, dass Sie z.b. über DHCP einen Firmware Download URL oder einen Konfigurations-URL als DHCP Option auf die Telefone verteilen können. Die Geräte prüfen dann periodisch auf diesen Links ob es neue Firmware Pakete oder Änderungen an der Konfiguration gibt.

Somit entfällt das mühsame «händische» Konfigurieren, wenn ein Telefon neu angeschafft wird und zudem sind die Telefone immer auf dem aktuellen Stand was die Firmware angeht.

Die neuste Firmware für die Audiocodes IP Phones ist 3.2.1.474 und bietet unter anderem folgende nützlichen Verbesserungen:

  • Anruferkennung und Reverse Lookup von Outlook Kontakten (nur wenn mit Landesvorwahl korrekt erfasst und Dial-Plan im Tenant vorhanden ist)
  • Wählen von Outlook Kontakten aus dem synchronisierten TelefonbuchAudioCodes 450HD
  • Automatische Firmwareupdates für AudioCodes AC C450HD – natürlich auch für andere Modelle von Audiocodes möglich.

Microsoft Flow wird zu Power Automate

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Aus Microsoft Flow wurde Power Automate. Die Microsoft Ignite 2019 in Orlando ist bereits wieder Geschichte. Es gab viele interessante Ankündigungen und Neuerungen. Eine betrifft auch Microsoft Flow.

Aus Microsoft Flow wurde Power Automate. Power Automate ist eine Automatisierungsplattform und ein Teil der Power Plattform. Somit passt nun auch das Namenskonzept der Power Plattform mit Power BI, PowerApps und Power Automate. Neu bietet Power Automate auch die Unterstützung von Robotic Process Automation (RPA). Somit wurde nicht nur in den Namen das Wort Power integriert, es stehen auch neue powervolle Funktionen zur Verfügung. 

Für alle die Flow, respektive Power Automate noch nicht kennen. Damit lassen sich eine Vielzahl von Abläufen innerhalb und ausserhalb von Office 365 erstellen. Microsoft stellt eine Vielzahl von Connectoren und Beispielen zur Verfügung, um interne Office 365 Prozess abzubilden. Microsoft stellt eine Vielzahl von Vorlagen zur Verfügung, um die Office 365 Werkzeuge in einen Flow zu integrieren. Auch externe «Werkzeuge» kann man mittels «connectoren» integrieren.

Ein kleiner Ausblick, was mit den neuen Power Virtual Agents und Power Automate alles so möglich ist, zeigt folgendes Video von Microsoft. 

Die Microsoft Ignite 2019

Weitere News und Videos von der Microsoft Ignite 2019 finden Sie unter folgenden Links.

Neue Kooperation mit Centerboard

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Neue Kooperation mit Centerboard​: Wir freuen uns bekannt zu geben, dass wir per März 2019 eine Kooperation mit der Firma Centerboard AG aus Basel geschlossen haben. Centerboard ist ein führender Schweizer Software-Anbieter, der seit 2006 Lösungen für die Schuladministration sowie für die Kindertagesbetreuung und für Kirchgemeinden anbietet.

Das Hauptprodukt von Centerboard, die Schuladministrationssoftware «schulNetz» bezieht alle Beteiligten in die wichtigen Abläufe einer Schule mit ein. Neben der Schulleitung und dem Sekretariat können auch Lehrpersonen und SchülerInnen ihre administrativen Arbeiten in schulNetz auf einer modernen, webbasierten Oberfläche erledigen. Mit der Integration in Office 365 bietet Schulnetz nun auch eine passende Schnittstelle zur IT Infrastruktur. Dies ermöglicht eine vereinfachte Benutzeradministration in Office 365. Das Schulnetz kann Office 365 Dienste direkt provisionieren.

Neue Kooperation mit Centerboard

Mit mehr als 100 Schulen und über 60’000 Anwendern gehört Centerboard zu den grössten Anbietern für Schulverwaltungslösungen in der deutschsprachigen Schweiz. Die Office 365 und Cloud Lösungen von Microsoft finden auch im Schweizer Bildungsmarkt starken Zuspruch. Hier ergänzen sich die Leistungen von Centerboard und TwinCap First AG sehr gut, da Schnittstellen zwischen den Produkten von Centerboard und der Microsoft Cloud zahlreiche Vorteile bieten. Unsere Kunden können so von einer vollumfänglichen Leistungsabdeckung im Bereich der Schuladministration aber auch im Bereich der Cloud-Integration mit Microsoft Office 365 profitieren.

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