Microsoft CSP Lizenzen (Part 2)

Microsoft CSP Lizenzen (Part 2)

CSP Lizenzen (Part 2): Wie bereits im ersten Teil des Beitrages beschrieben, bieten wir nicht nur Dienstleistungen im Bereich Microsoft Cloud, sondern auch diverse Software Produkte respektive Lizenzen für Cloud Lösungen. Dazu gehören beispielsweise Skykick Backup, Printix, Kontakt Synch und natürlich die ganze Microsoft Palette aus der Cloud.

Microsoft Azure Lizenzierung über CSP

Im zweiten Teil dieser Serie gehe ich etwas näher auf Microsoft Azure ein. Im ersten Teil habe ich das Thema Microsoft 365 schon ausführlich erläutert. Microsoft Azure kann man ebenfalls über das CSP Programm lizenzieren. Doch zuerst ein paar Infos was Azure überhaupt ist.

Was ist Microsoft Azure?

Microsoft Azure ist die Cloud Plattform von Microsoft. Azure ist ein Verbund von Rechenzentren (58 Regionen Stand März 2020). Azure ist in 140 Ländern weltweit verfügbar.

In den jeweiligen Regionen bspw. auch in der Schweiz (nämlich Zürich und Genf) gibt es entsprechende Rechenzentren. Pro Region sind es mindestens immer zwei Stück. Diese bilden gemeinsam eine Region. Durch die zwei Standorte, sind die Regionen redundant. Auch die einzelnen Rechenzentren sind üblicherweise so ausgestattet, dass alle Dienste redundant sein können. Die Rechenzentren sind über einen eigenen Backbone miteinander verbunden.

Alle Rechenzentren erfüllen die gängigsten, globalen Compliance Auflagen, was Sicherheit und Datenschutz angeht. Details was Microsoft alles macht in Sachen Compliance, gibt’s hier. Die Azure Plattform bietet, je nach Region, zahlreiche Dienste und Funktionen. Diese Dienste decken verschiedene Themen und IT-Anwendungen ab.

Das Angebot reicht von simplen virtuellen Maschinen, über Entwicklerwerkzeuge, Datenbanken, künstliche Intelligenz, Blockchain, Security Tools, Web Applikationen und vieles mehr. Das Angebot ist gross und wird ständig erweitert, d.h. man kann leicht den Überblick verlieren.

Vorteile von Azure

Der grosse Vorteil von Azure ist die nahtlose Integration in bestehende, lokale Microsoft Landschaften. D.h. es besteht die Möglichkeit, dass lokale Netzwerk mit Azure zu verbinden und so eine hybride Konfiguration zu erreichen. Auf diesem Weg kann schrittweise der Weg in die Cloud gemacht werden. Zudem werden die Dienste nach effektiver Nutzung abgerechnet, d.h. z.B. eine virtuelle Maschine, die nicht läuft, kostet auch nichts.

Abrechnung in Azure

Das Konzept für die Abrechnung in Azure beruht auf sogenannten Azure Subscriptions. Wenn man mit Kreditkarte bezahlt, so landen alle Kosten monatlich auf der Karten-Abrechnung. Bei den CSP Lizenzen ist es so, dass ein sogenannter Azure Plan erstellt wird (einer pro Kunde) und diesem Plan werden dann die verschiedenen Subscriptions angehängt.

Die Abrechnung im CSP erfolgt über diesen «Azure Plan» als Sammelbehälter aller Kosten. Alle Kosten landen dann, wie bei Microsoft 365, direkt auf der monatlichen Rechnung des CSP Anbieters. So ist es möglich, dass ein Microsoft Partner sowohl Microsoft 365 Lizenzen, Azure und auch Dienstleistungen dem Kunden anbieten kann. Dies kann man dann nach Kundenwunsch aufschlüsseln, respektive verrechnen.

Natürlich ist es möglich, alle Dienste und Ressourcen, welche in den verschiedenen Subscriptions genutzt werden, via Azure Cost Management zu analysieren oder die einzelnen Abrechnungsdaten zu exportieren. So ist es auch für grössere Unternehmen möglich, die Kosten für verschiedene Dienste und Lösungen an die jeweiligen Kostenträger intern zu verrechnen.

Dies setzt voraus, dass die Subscriptions, respektive die darin zugeordneten Dienste sinnvoll strukturiert werden (also welche Dienste/Ressourcen kommen in welche Subscription), damit Sie der Kostenträger-Struktur und den gewünschten Kostengefässen eines Unternehmens möglichst einfach entsprechen und die Kosten ohne viele Aufwand zugewiesen werden können.

Dies steht dann jedoch teilweise auch im Zielkonflikt mit der Verteilung der Berechtigungen und Zugriffe auf die Dienste. Schlussendlich gilt es hier von Anfang an beide Ziele in Einklang zu bringen.

Anbei eine Visualisierung der Berechtigungsebenen und dem logischen Aufbau in Azure, wobei das Thema Kosten auf Ebene der Subscriptions aggregiert wird, auch wenn die Verursacher auf der Ressourcen Ebene sind.

Visual Studio

Auch wenn man Visual Studio pro Mitarbeiter lizenziert, kann man die Kosten über eine Azure Subscription abrechnen. Beim Kauf von Visual Studio wählt man einfach eine Subscription und die Kosten werden dieser dann belastet.

Wenn du Fragen hast zu Microsoft 365, CSP oder Azure, du gerne deine Lizenzen optimieren oder prüfen möchtest, so stehen wir dir gerne zur Verfügung.

Micrsosoft CSP Lizenzen (Part 1)

TwinCap First AG bietet nicht nur Dienstleistungen rund um die Microsoft Cloud, sondern auch diverse Software Produkte, respektive Lizenzen für Cloud Lösungen. Dazu gehören beispielsweise Skykick Backup, Printix, Kontakt Synch und natürlich die ganzen Microsoft Cloud Dienste. Daher heute unsere Abhandlung im Blog «Microsoft CSP Cloud Lizenzen (Part 1)».

Microsoft Lizenzierung über CSP

In diesem Blog möchte ich etwas näher auf die Microsoft Cloud Lizenzierung eingehen. Da es immer wieder Fragen dazu gibt, hole ich etwas weiter aus. Ich beleuchte aber nur Cloud Lizenzen, keine klassischen On Prem Lizenzierungs-Modelle. Im ersten Teil geht es um Microsoft 365. Im zweiten Teil dann um Microsoft Azure, der grossen «Cloud Plattform» von Microsoft. In Azure ist auch Microsoft 365 eingebettet. Der zweite Teil über Azure folgt dann im nächsten Blog.

Grundsätzlich umfassen die Microsoft Lizenzen einerseits die kompletten Produkte im Bereich Microsoft 365, andererseits auch Produkte, welche über die Azure Plattform bezogen werden können (z.B. Visual Studio). Die Abwicklung und der Verkauf der Lizenzen erfolgt über den sogenannten CSP Marktplatz. Diesen haben wir bereits in diesem Blog Beitrag vorgestellt. D.h. wenn jemand heute über Kreditkarte Lizenzen bezahlt, so kann er auf den CSP Marktplatz wechseln. Wir bieten unseren Kunden zum Beispiel folgende Benefits über den CSP Kanal.

Unsere Bedingungen

  • Attraktive Bedingungen für M365 und Azure Pläne
  • Tagesgenaue Abrechnung (es wird pro Tag abgerechnet, nicht nach fixen Monaten)
  • Rechnung monatlich (auf Tages Basis), keine Vorauszahlung
  • keine Mindest-Vertragsdauer, der Wechsel zu einem anderen Anbieter ist täglich möglich
  • Lizenzen können direkt und nach Wunsch selbst über das CSP Portal gekauft/zurückgegeben oder über unseren Helpdesk beantragt werden (frei wählbar)
  • 1 Jahr Preisgarantie von Microsoft ab Kaufdatum
  • Rascher und kompetenter Support bei Fragen (in der Schweiz und in deutscher Sprache)

Gut zu Wissen

Gut zu wissen ist auch, ein Wechsel von «Kreditkarte» nach «CSP» ist ein reiner administrativer Wechsel. Allfällige über Kreditkarte vorausbezahlte Lizenzen werden von Microsoft zurückvergütet. Es gibt auch keinen Unterbruch oder Funktionseinschränkungen bei einem Wechsel. Im Wesentlichen wird nur die kommerzielle Abrechnung von Kreditkarte auf Rechnung umgestellt.

Microsoft 365 Lizenzen

Unter dem Namen Microsoft 365 versteckt sich eine ganze Reihe von Produkten und Diensten. Diese Dienste kann man grösstenteils einzeln «lizenzieren», also im Monatsmodell einzeln als Dienst mieten. Eine jährliche Vorauszahlung ist ebenfalls möglich, womit es bei Microsoft etwas günstiger wird. Abgerechnet wird normalerweise pro Benutzer pro Monat (mit Ausnahmen, wäre ja langweilig, wenn es so einfach wäre 😉).

Ein solcher Dienst ist zum Beispiel «Exchange Online Plan 1» im Wesen eine Mailbox mit der man Mails, Kalender und Kontakte verwalten kann, inbegriffen ist der Zugriff jedoch nur über einen Webbrowser, d.h. ohne Outlook auf dem Desktop. Möchte man nun aber auch noch Office als installierbare Software nutzen, also mit Word, Excel, PowerPoint, OneNote und Outlook, müsste man diesen Dienst auch noch dazu mieten. Damit die Kunden nicht dutzende einzelne Dienste zusammensuchen müssen, hat Microsoft die meistgenutzten Dienste in sogenannten «Plänen» zusammengefasst.

Aufbau der Lizenzen

Der Aufbau besteht eigentlich aus drei Marksegmenten:

  • Home Produkte für den privaten Gebrauch (Familien, Studenten usw.)
  • Die Microsoft 365 Business Linie, gedacht für Unternehmen bis maximal 300 Benutzer
  • Die Microsoft 365 Enterprise Linie, gedacht für grössere Unternehmen (Konzern, globale Unternehmen)

Jedes Segment beinhaltet dann wiederum eigene «Pläne» (siehe Screenshot unten von Microsoft für das Business Segment), z.B. gibt es:

  • einen «Microsoft 365 Business Basic» Plan
  • einen «Microsoft 365 Business Standard» Plan
  • und einen «Microsoft 365 Premium» Plan

Mini, Medium oder Maxi

Wie man dem Preis der ersten drei Pläne entnehmen kann, funktioniert das Modell eigentlich wie ein gängiges «Mini», «Medium» und «Maxi» Produkt. Dies kennt man von anderen Abo-Produkten wie Netflix, Spotify, Apple Music etc. Soll heissen – von links nach rechts, enthält jeder nachfolgende Plan die Dienste des vorangehenden Plans und wird um weitere Dienste und Funktionen ergänzt. D.h. es fängt klein an und aggregiert sich hoch bis zum grössten Paket. Natürlich kann man immer noch einzelne Dienste und Add-Ons zu diesen Plänen hinzufügen, sollte ein Plan nicht alles enthalten was man sich wünscht. Es bleiben, für entsprechendes Geld, fast keine Wünsche offen. Microsoft bietet auch die Möglichkeit «Pläne» zu mischen, d.h. nicht alle Benutzer benötigen den gleichen Plan. Eine Bürokraft benötigt sicher ein Office Paket auf dem Desktop, ein Mitarbeiter im Lager benötigt allenfalls nur einen Plan mit Mail und Teams Online.

Über den CSP Marktplatz sind auch sogenannte NGO und EDU Lizenzen erhältlich. Falls sich eine Institution oder eine Bildungsstätte dafür qualifiziert, erhalten diese erhebliche Rabattierungen. Gerne helfen wir bei EDU/NGO weiter, falls unklar ist, wie man die Qualifikationen bekommt. Die einzelnen Pläne findet man auch bei Microsoft.

Weniger bekannte «Office» Produkte

Nebst den allgemein bekannten Produkten wie Outlook, Word, Excel, PowerPoint gibt es dutzende zusätzliche Werkzeuge, die man mit Microsoft 365 gratis dazu kriegt oder je nach Produkt dazu gemietet werden können. Microsoft Teams ist gratis dabei, Exchange Online ist in verschiedenen Varianten enthalten (also Mail aus der Cloud) und natürlich OneDrive – der persönliche Cloudspeicher für Benutzer und SharePoint als «Unternehmens-Datenablage» in Microsoft 365.

Weitere Werkzeuge, die im Preis enthalten sind, wären Task Management Tools wie «To-Do», «Microsoft Planner», «Microsoft Lists» aber auch eine Basic «Power Automate Funktion», also eine Workflow Engine, um Abläufe zu automatisieren. Enthalten ist auch eine Basis Version von PowerApps, eine Entwicklungsumgebung für mobile Apps.

Auch möglich ist das Aufschalten der Telefonie ins öffentliche Netz mit Teams direct routing. Dazu wird ein Telekom Provider benötigt sowie die sogenannte «Phone System/Business Voice» Lizenz und schon kann man über Teams auch die klassische Telefonie nutzen. Die Aufzählung oben ist nicht abschliessend – es gibt noch zahlreiche andere Tools (Archivierung, Security usw.), es lohnt sich also die Pläne etwas genauer anzuschauen. Des Weiteren gehören übrigens auch Microsoft Project sowie Visio in verschiedenen Varianten (getreu dem Modell «Mini, Medium, Maxi» oder um bei Microsoft zu bleiben, «Plan 1», «Plan 2» usw.) zu den Diensten/Produkten welche man separat «dazu mieten» kann.

Management Werkzeuge für den IT Admin

Für den IT-Administrator gibt es auch Lizenzen, zum Beispiel um die Sicherheit von Geräten (Mobile Geräte, Desktops/Notebooks etc.) verwalten zu können. Diese sind einzeln oder als Bestandteil des jeweiligen Planes, ebenfalls pro Endbenutzer oder Gerät lizenziert. Das Kern-Werkzeug nennt sich «Microsoft Intune», ein Verwaltungswerkzeug mit dem man mobile Geräte (IOS/Android) sowie auch Windows 10 und Apple (Mac) Geräte verwalten kann. Zum Umfang von Intune gehören Richtlinien für den Einsatz dieser Geräte, Softwareverteilung, Inventarisierung und weitere Funktionen. Nebst Intune gibt es noch zahlreiche weitere Administrations-Tools, welche einzeln oder als Plan in der EMS Suite (Enterprise Mobility Suite) erworben werden können. D.h. was beim «normalen» User mit Office 365 möglich ist, setzt sich auch im Bereich der IT Admin Werkzeuge entsprechend weiter.

Kostenbetrachtung

Wir hören immer wieder, dass die Cloud Lösungen sehr teuer seien. Vergleicht man aber, welche (neuen) Möglichkeiten man mit den Microsoft 365 Produkten als Gegenwert erhält, so dürften die Kosten, im Vergleich zu lokalen Diensten, durchaus vergleichbar sein. Natürlich nur wenn man eine Komplettrechnung anstellt. Speziell für KMU eröffnen sich mit den Lizenzen Möglichkeiten, welche mit einer lokalen, selbsterstellten Lösung kaum finanzierbar wären oder ein grösseres Investitionsvolumen und hohe Betriebskosten nach sich ziehen würden. Dazu gehören Standortunabhängigkeit, eine hohe Verfügbarkeit, Redundanz, Gerätunabhängigkeit und auch das Umwandeln von fixen Kosten in variable Kosten (freut den Finanzchef). Zudem sind die Applikationen und Dienste immer auf dem neuesten Stand, d.h. es müssen keine «neuen» Updates gekauft werden, da diese im Preis inbegriffen sind.

Fazit

Es lohnt sich die Lizenzpakete näher anzuschauen und auch im Detail zu prüfen welche Funktionen und Dienste man einsetzen möchte. Die Microsoft 365 bietet heute alles was man sich wünscht und viele zusätzliche Möglichkeiten, welche lokal im eigenen Rechenzentrum oder Serverraum kaum realisierbar wären. Auf lange Frist stellt sich nicht die Frage, ob man Microsoft 365 einsetzt,sondern nur die Frage wann.

Was braucht es für Teams direct routing?

Was braucht es für Teams direct routing?

Wir glauben es ist Zeit, dir in einfachen Worten zu erklären:

  • Was Teams direct routing ist,
  • was du zwingend benötigt für Teams direct routing
  • worauf sollst du bei der Evaluation eines Anbieters achten

Viele Angebote, wenig Transparenz

Wieso oft, wenn es etwas Neues gibt, schiessen auch «Teams Telefonie Angebote» wie Pilze aus dem Boden. Diverse Telekom Anbieter und IT-Anbieter preisen «Microsoft Teams Telefonie» Lösungen an. Es ist schwer sich ein klares Bild zu machen. Wer bietet was, was ist enthalten und was sind die effektiven Kosten? Daher versuchen wir mit diesem Blog etwas Abhilfe zu schaffen. Wir helfen dir, dich im «Teams-Dschungel» zurechtzufinden. Du willst nicht Äpfel mit Birnen vergleichen und schlussendlich die falschen Früchte für deinen Kuchen kaufen.

Worum geht’s? Was ist Teams Direct routing überhaupt?

Microsoft bietet Teams Direct routing als Lösung für das klassische «Telefonieren» ins öffentliche Netz. In Microsoft 365 kann man, via Microsoft Teams Client (oder App), ganz normal ins öffentliche Telefonnetz telefonieren. Zum Beispiel auf eine Mobilnetz- oder Festnetznummer im In- oder Ausland. Dies geht mit Headset (PC/Mac), mit Mobilgerät (IOS/Android) oder sogar mit «Tischgeräten und Hörer», wie in den guten alten Zeiten, inklusive Schonung der Frisur.

Was braucht es für Teams direct routing?

Eigentlich einfach:

Aufbau schematisch Teams direct routing

 

 

 

 

 

Hier nochmals im Detail was du genau benötigst, nur falls etwas unklar wäre.

Worauf solltes du achten?

Wie eingangs erwähnt, solltest du keine Birnen mit Äpfeln verglichen. Du solltest dir gut überlegen, was du da vergleichst. Schnell «googlen» und die ersten Preise von irgendwelchen Flat-Rates nehmen ist einfach, meistens aber nicht zielführend. Bei den zahlreichen Anbietern im Schweizer Markt, gibt es aus unserer Sicht drei Kategorien von Anbietern. Natürlich ist das nur eine schematische Übersicht, die Leistungen der Anbieter überschneiden sich in der Realität teilweise.

Telekom Anbieter IT-Anbieter Komplettanbieter

Braucht es in jedem Fall, ist wichtig, den er bietet meistens:

  • Trunks
  • Diverse Gesprächs-Abos
  • Telefon-Nummern
  • Session Border Controller
  • Sessions/Kanäle

Sein primäres Interesse sind der Verkauf von Abos. Damit verdient er primär sein Geld.

Braucht es meistens, da nicht alle versiert sind mit PowerShell, um Office 365 zu konfigurieren und die Telefonie-Bedürfnisse in der Teams Telefonie abzubilden. Der IT-Anbieter verkauft meistens auch noch Lizenzen sowie weitere Support-/Betriebsleistungen.

Sein Interesse ist die Dienstleistung, der Handel mit Lizenzen sowie der Support und allenfalls Betrieb der Lösung.

Bietet meistens alles was der Telekom Anbieter und IT-Anbieter auch anbieten. Im Optimalfall sind die Wege kurz und der Support ist «einfacher» da er nicht auf andere verweisen kann und selbst die Verantwortung für die ganze «Lieferkette» trägt (also Telekom Lösung, SBC und Office 365 Konfiguration). Er bietet eine «Gesamtlösung», alles aus einer Hand und müsste auch inhaltlich die höchste Flexibilität, diverse Optionen und Möglichkeiten bieten. Wie immer gilt es zwischen «Standard 08/15» Funktionalität versus «Individuelle Konfiguration» abzuwägen.

Was suche ich genau?

 
Telekom Anbieter

Der grösste Teil der Evaluationszeit wird erfahrungsgemäss in den Telekom Teil gesteckt, da werden Flat Rates, Gebühren, Trunks, nationale/internationale Tarife usw. verglichen. Hier musst du selbst entscheiden was du brauchst, wir empfehlen dir jedoch ein paar Verbindungsnachweise zu prüfen, um zu schauen wieviel effektiv telefoniert wird während eines «normalen» Arbeits-Monates (z.B. Dezember eher nicht als Referenz nehmen). Du solltest ausgehende und eingehende Gespräche, sowie Fest- und Mobilnetz und Inland/Ausland Gespräche unter die Lupe nehmen. Durch die Menge und Art der Gespräche, kannst du abschätzen was für ein Abo überhaupt Sinn macht. Zudem solltest du das Kleingedruckte, z.B. bei Flat Rate Abos lesen. Viele Flats sind gar nicht so «flach» und haben trotzdem Limiten und Begrenzungen. Aufgepasst auch vor «Lockvogel» Angeboten die zu gut sind um Wahr zu sein.

Lizenzen Microsoft 365

Bei den Lizenzen, also bei Microsoft 365 (ehemals Office 365), solltest du nicht nur prüfen was an Lizenzen benötigt wird, sondern auch Preise und Bedingungen zwischen verschiedenen Anbietern prüfen. Die meisten wissen nicht, dass es auf dem Markt verschiedene Anbieter mit verschiedenen Preisen und Konditionen gibt. Dies gilt auch für KMU und nicht nur für Konzerne. Nebst Kreditkarten können Lizenzen auch über den sogenannten CSP Marktplatz auf Rechnung gekauft werden.

Bei den Lizenzanforderungen solltest du nicht aufhören, sondern auch berücksichtigen, dass die Teams Telefonie nur wirklich «integriert» funktioniert, wenn zum Beispiel Exchange (also E-Mail) auch in Microsoft 365 betrieben wird. Wenn nicht, können keine Outlook Kontakte in Teams genutzt werden. Diese Funktion scheint uns ziemlich zentral und auch wichtig zu sein. Gleiches gilt für die Nutzung von Teams auf deinem Mobilgerät, dort verwendet Teams «nur» die Kontakte aus dem Adressbuch des IPhone oder Android Gerätes. D.h. willst du auch Outlook Kontakte auf dem Mobilgerät nutzen, so musst du Outlook Mobile installieren und die Kontakt-Synch Option einschalten (synchronisiert die Outlook Kontakte ins Adressbuch des Mobilgerätes – aber nur in eine Richtung).

Telefonie Funktionen

Eigentlich genau so wichtig wäre, oder vielleicht sogar das Wichtigste überhaupt, welche Telefonie oder sogenannte «PBX» Funktionen du den gerne mit Microsoft Teams abbilden möchtest, sprich wie sieht die eigentliche Microsoft 365 Konfiguration in Bezug auf deine individuellen Telefonie-Anforderungen aus? Telefonie Anforderungen sind im Wesen die Funktionen, die mit der Telefonzentrale abgedeckt werden sollen.

  • Was passiert, wenn ein Anruf auf die Zentrale kommt ausserhalb der Öffnungszeiten?
  • Was passiert mit dem Anruf?
  • Kommt eine Bandansage mit Voicemail oder keine?
  • Wie gehts weiter, wenn der Empfang den Call nicht annimmt, soll der Call weitergeleitet werden?
  • Auch Fragen ob man bei Anrufen immer die Direktnummer des Mitarbeiters sehen soll oder allenfalls eine andere Nummer anzeigt, sind mögliche Fragen.

Erfahrungsgemäss liegt genau bei der PBX Konfiguration die Krux, sprich die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass Standard-Konfigurationen mit Teams abgedeckt werden können, was aber wenn die Anforderungen etwas umfangreicher sind?

Unsere Erfahrungen mit Kunden

Etliche Kunden schliessen Verträge mit SIP Telecom-Providern und kontaktieren uns dann, weil genau der Telefonieteil vergessen ging, den ein SIP Trunk und eine «Flat Rate» machen noch keine Telefonanlagen-Konfiguration. Es fehlt oft auch an Unterstützungs in Sachen Microsoft 365 Konfiguration bei den reinen Telekom Anbietern. Wir haben uns erlaubt an unserem Beispiel als «Komplettanbieter» weiter unten zu zeigen, was alles mit Teams möglich ist und was typischerweise je nach «Anbieter» im Paket enthalten ist. Die Aufzählungen in der Tabelle sind natürlich nicht abschliessend und können von Anbieter zu Anbieter variieren.

Tabellarische Übersicht

Tabelle Teams Funktionen

Du hast bereits das Ende des Blogs «Was braucht es für Teams direct routing?» erreicht. Wir hoffen es hat dir geholfen die Teams Telefonie besser zu verstehen.

Liebe Blogleser/innen, Sie haben den Blog gelesen, herzlichen Dank hierfür. Wie Sie wissen entwickeln sich die Teams Telefonie Funktionen rasant weiter. Zum Zeitpunkt des Artikels war der Inhalt bestimmt aktuell, es kann aber sein, dass die Infos bereits überholt sind. Da wir geschriebene Blogs nur selten anpassen, finden Sie hier den Link zu unserer Teams Telefonie Seite mit allen aktuellen Informationen zum Thema.

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