PowerAutomate: User-Input via Mobile Abfragen

PowerAutomate: User-Input via Mobile Abfragen: Mit Power Automate (ehm. Microsoft Flow) – Microsofts hauseigener “Low-Code” Plattform kannst du ganz einfach Business Prozesse digitalisieren und automatisieren. Wie der Name schon sagt, brauchst du dazu nicht einmal Programmierkenntnisse. Das schränkt die Nutzerbasis von Power Automate nicht nur auf die IT-Abteilung ein, sondern auch du kannst einen Flow erstellen! 

Überlege dir nur was du erreichen möchtest und welche Cloud-Dienste dazu brauchst. Wenn du das einmal hast, musst du nur noch einen Trigger (Bedingung) und die korrekte Reihenfolge definieren. 

Die Plattform bietet von Haus aus sehr viele Funktionen und Anbindungen an verschiedenste Cloud-Dienste. Dennoch gibt es einige Limitationen. Neulich hat uns ein Kunde die folgende Anforderung gestellt: Zu einem bestimmten Punkt im Flow soll der Benutzer eine Eingabe machen.

Um was geht es konkret?

Stell dir vor, du hast in der Buchhaltung ein Multifunktionsgerät mit integriertem Scanner. Nun scannen deine Mitarbeiter fleissig Dokumente ein. Diese sollen auf OneDrive gespeichert sein. Ein Jahr später suchst du eine bestimmte Rechnung. Du findest Sie nicht, weil in diesem Order hunderte von Dokumenten mit dem Namen “Scan-xxx.pdf” existieren. Kommt dir das bekannt vor? Genau so ging es jedenfalls unserem Kunden.

Flows eignen sich perfekt, um Dateien auf OneDrive zu manipulieren. Du kannst damit eine Datei umbenennen, verschieben, kopieren usw. Wie kannst du Flow dazu bringen dich während der Ausführung nach einem Dateinamen zu fragen? Geht das überhaupt?

Diese Frage habe ich mir auch gestellt. Als erstes habe ich mir alle Methoden zur Abfrage von Benutzereingaben angesehen. Damit du siehst wo man Power Automate einsetzen kann, stelle ich dir die möglichen Optionen kurz vor.

Option 1: Flow Button mit Eingabe am Anfang

Die einfachste Variante, wie du einen Benutzer nach einer Eingabe fragen kannst, ist die Erstellung eines „Buttons“. Flow Buttons erscheinen in der Mobile App von Power Automate. Mit Knopfdruck startet man manuell den Flow. Ein Button kann verschiedene Eingabefelder wie Text oder Zahlen enthalten. Mit dieser Methode kannst du beispielsweise eine Zeiterfassung realisieren. Die Werte, welche du so erfasst, kannst du von Flow in eine Excel Tabelle schreiben lassen. In meinem Fall soll der Flow aber automatisch laufen. Deshalb habe ich diese Option schnell wieder verworfen.

PowerAutomate: User-Input via Mobile abfragen

Eingaben beim Button können z.B. in eine Excel oder SharePoint Liste geschrieben werden.

 

Option 2: Approvals mit Kommentar

Eine andere Möglichkeit ist einen Genehmigungs-Prozess zu starten. Genehmigungen bieten sich dann an, wenn du basierend auf der Eingabe (Genehmigung oder Ablehnung) eine andere Aktion im Flow ausführen lassen möchtest. Optional bietet dir diese Methode auch ein Kommentarfeld, in welchem du einen Grund für die Genehmigung oder Ablehnung in Form eines Textfeldes mitgeben kannst. Auch diese Art von Benutzereingabe eignet sich leider nicht für mein Vorhaben. Deshalb habe ich auch einen ApprovalProzess nicht in Erwägung gezogen. 

PowerAutomate: User-Input via Mobile abfragen

Bei einer Genehmigung oder Ablehnung können optional Kommentare erfasst werden.

 

Option 3: E-Mail mit Optionen

Die dritte und Letzte Methode, welche du nutzen kannst, um Benutzereingaben während eines Flows abzurufen, sind E-Mails mit Optionen. Dabei sendet Flow eine E-Mail mit einer Auswahl an Links. Die Links werden in Form von Buttons dargestellt. Wird einer dieser Buttons angeklickt, wird die Auswahl von Power Automate registriert. Diese Methode bietet dir im Vergleich zu Option 2 den Vorteil, dass mehr Optionen als nur «Genehmigen» oder «Ablehnen» zur Verfügung stehen. Wenn es nur darum ginge, gescannte Dokumente zu klassifizieren, wäre dies eine tolle Lösung. Aber auch hier gibt es keine Möglichkeit zur Eingabe eines Freitextes. Meine Anforderung ist also immer noch nicht erfüllt. 

 

PowerAutomate: User-Input via Mobile abfragen

Im Beispiel werden die Optionen zur Klassifizierung von gescannten Dokumenten verwendet.

 

Option 4: Mussten wir zuerst erfinden: PowerAutomate: User-Input via Mobile abfragen

Ich habe noch nicht aufgegeben. Mit etwas Kreativität bin ich schlussendlich auf eine passable Lösung gekommen. Als Fan von Automatisierungen ist mir Siri Kurzbefehle (engl. Siri Shortcuts) kein Fremdwort. Die Siri Shortcuts sind eine Art lokale Flows welche direkt auf dem iPhone erstellt und ausgeführt werden. Das Prinzip dabei ist dasselbe wie bei Cloud-Flows. Sobald eine Bedingung erfüllt ist, wird eine Aktion ausgeführt. 

Grafische Darstellung des Ablaufs

So wirds gemacht PowerAutomate: User-Input via Mobile Abfragen

Schritt 1 – Trigger: Neue Datei auf OneDrive

Der erste Flow wird ausgelöst, sobald der Scanner eine Datei auf OneDrive abspeichert. Danach schickt dir er Flow eine E-Mail in dein Postfach. Als Betreff wird die eindeutige ID der Datei mitgeschickt. Warum du dies so machen musst, sehen wir gleich im nächsten Schritt. 

New File Trigger

Der Flow prüft auf neue Dateien und schickt den Identifier der neuen Datei per E-Mail.

Schritt 2 – Siri Shortcut Automation

Auf dem iPhone erstellst du nun eine Automation. Diese willst du immer dann ausführen, wenn du eine neue E-Mail von Power Apps erhältst. Im Kurzbefehl definierst du anschliessend die Variabel “FileIdentifier” welche mit dem Betreff der empfangenen Nachricht abgefüllt wird. Die zweite Variabel “Text” musst du auf “Jedes Mal nachfragen” setzen. Du möchtest ja bei jeder Datei einen individuellen Namen angeben können.  

 

Siri Shortcut

Die Automation in den Siri Kurzbefehlen wird immer dann ausgeführt, wenn eine E-Mail erhalten wird.

So sieht es aus auf deinem iPhone aus. Du wirst aufgefordert die gescannte Datei zu benennen. Nach dem Ausführen der Push Meldung kannst du einen Dateinamen eingeben. Sobald du auf “Fertig” getippt hast wird deine Eingabe wieder per E-Mail übermittelt. Der File Identifier wird ebenfalls wieder mitgeschickt. Dadurch weiss Power Automate dann auch welche Datei umbenannt werden muss. 

 

Siri Shortcut Ausführen

Der Benutzer kann den gewünschten Dateinamen ganz einfach in sein Smart Phone eintippen oder sprechen.

 

Schritt 3 – Trigger: Neue Email in Ordner

Der zweite Flow wird ausgeführt, sobald eine Antwort-E-Mail von Siri erhalten wurde. Flow ruft dann die entsprechende Datei von OneDrive ab und benennt diese gemäss deiner Eingabe um. Damit deine Mailbox aufgeräumt bleibt werden zum Schluss beide E-Mails automatisch gelöscht. Diese sind nur Mittel zum Zweck. 

Et Voilà. Schon hast du einen Flow welcher Freitext-Eingaben und sogar Spracheingaben über dein Handy akzeptiert.  

Power Automate Low-Code Auszug

Mit dem übermittelten Dateinamen wird eine Variable initialisiert.

Datei umbenennen

Die Flow Variable DefinedFileName enthält nun den benutzerdefinierten Text.

 

Fazit

Es hat Spass gemacht das Projekt umzusetzen. Trotzdem sehe ich darin eher ein “Proof of Concept” als eine vollwertige Lösung. Siri Kurzbefehle können nicht zentral verwaltet werden was eine Skallierung ausser Frage setllt.

Das vorgestellte Beispiel ist nur eine von vielen Möglichkeiten. Der Abfragemechanismus lässt sich auch für alle anderen Zwecke einsetzen, bei welchen die drei Optionen „Button“, „Approval“ oder „E-Mail“ mit Optionen ungeeignet sind. 

In Online-Foren habe ich einige Beiträge zu diesem Thema gefunden. Deshalb haben wir uns dazu entschieden unsere Erkenntnisse mit euch zu teilen. Hoffentlich hilft unser Workaround auch dir weiter. 

FINMA konformes Microsoft-365 Outsourcing

FINMA konformes Microsoft-365 Outsourcing: Schon länger sind Vermögensverwalter und Finanzdienstleister mit der ständig wachsenden Regulierungsdichte konfrontiert. Mit der Einführung des Finanzdienstleistungs- und Finanzinstitutsgesetzen (FIDLEG und FINIG) kommt nun noch mehr dazu. Neue Anforderungen und strenge Dokumentationspflichten stehen an. Zusätzlich soll auch ein neues, strikteres Schweizer Datenschutzgesetz kommen. Diese Änderungen sorgen verständlicherweise für grosse Verunsicherung. Dies insbesondere bei IT Themen. Gerade bei kleineren Vermögensverwaltern, wäre ein Betrieb ohne IT-Partner und/oder Outsourcing, nur mit erhöhten Kosten möglich.

Beispiele sind Basisdienste wie die Dokumentenablage, E-Mail, Kollaborationswerkzeuge und auch die Telefonie. Diese beziehen viele Vermögensverwalter bereits aus der Microsoft 365 Cloud oder überlegen sich zumindest den Schritt in die Cloud. Ziel ist es ja, sich weiter auf das Kerngeschäft fokussieren zu können und nicht auf die Informatikwerkzeuge.

Glücklicherweise anerkennt die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) auch zunehmend, dass Cloud Computing in der Schweizer Wirtschaft unabdingbar ist. Cloud Lösungen ermöglichen nicht nur Kosteneinsparungen, sondern auch einen raschen Zugang zu Innovation, modernen und sicheren Arbeitsmitteln. Dies ermöglicht den Unternehmen zu wachsen, agil auf geänderte Anforderungen zu reagieren und auch die Kommunikation und die Kundennähe, mit intelligenten und moderenen Werkzeugen zu bewerkstelligen.

Das FINMA Rundschreiben 2018/3 «Auslagerungen Banken, Versicherungsunternehmen und ausgewählten Finanzinstituten nach FINIG» soll Organisationen mit einer prinzipienbasierten, Struktur gerechten und technologieneutralen Ansatz, bei der Einhaltung der Outsourcing-Anforderungen unterstützen. Vermögensverwalter sind zwar nicht direkt von diesem Rundschreiben betroffen, aber es gibt gute Anhaltspunkte für das IT-Outsourcing. Es bedarf dank dieser Basis auch keiner explizierten vorgängigen Zustimmung der FINMA zur Nutzung von Public Cloud Angeboten,  wie Microsoft 365, sofern die relevanten Anforderungen erfüllt werden.

Wie wir Ihnen bei der korrekten Nutzung von Microsoft 365 helfen können

Microsoft hat umfassende Erfahrung in der Bereitstellung von Lösungen, die allen geltenden Compliance-Anforderungen in der Schweiz erfüllen. Microsoft konzentriert sich aber auf die generelle Compliance der Services und Infrastruktur und nicht deren effektiven Nutzung.

In unsere Rolle als Microsoft Cloud Solution Provider (CSP) unterstützen wir Finanzunternehmen, welche Microsoft 365 einsetzten oder einsetzen wollen, konkret bei der Einhaltung der geltenden Anforderungen und navigieren sie durch die komplexen Dokumentationsanforderungen. Als mehrfacher Microsoft Gold Partner können wir auch Hand bei den technischen Umsetzungen der nötigen Massnahmen bieten und implementieren gemeinsam mit dem Kunden zielgerechte Lösungen.

Kontaktieren Sie uns, falls auch Sie Fragen zur Nutzung von Microsoft 365 unter Berücksichtigung der Compliance mit FINMA Regelungen haben.

 

 

Teams Meeting Zoom Funktion

Teams Meeting Zoom Funktion: Teams und Zoom sollten mittlerweile jedem einen Begriff sein, der seine Tage im Home Office verbringt. Dadurch sind Online Meetings mit Screen-Sharing längst an der Tagesordnung. Heute gehts um Zoom, aber um den effektiven Zoom und nicht die App.

Nicht alle haben jedoch auch einen grossen und hochauflösenden Monitor zuhause, wie man sich dies vom Büroarbeitsplatz gewohnt ist. Dennoch gibt es immer wieder Situationen, in denen man selbst mit Brille und bei gutem Licht nicht wirklich etwas auf dem geteilten Bildschirm der präsentierenden Person erkennen kann. Ganz egal ob es sich dabei um eine riesige Excel Liste, hunderte Zeilen von Code oder einfach nur um Meeting Notizen handelt, diesen Blog werden Sie lieben.

Verstecktes Feature Teams Meeting Zoom Funktion

Mit der Teams Meeting Zoom Funktion in Teams gibt es nämlich die versteckte Funktion, mit welcher man beim geteilten Bildschirm einer anderen Person hinein zoomen kann. Dies bedeutet, dass jeder Meeting Teilnehmer den Zoom Level individuell für sich selbst bestimmen kann.

Auf dem Desktop kann man in einem Teams Meeting in welchem der Bildschirm geteilt wird ganz einfach durch Drücken und Halten der CTRL Taste und bewegen des Scrollrads der Maus den Inhalt beliebig vergrössern oder verkleinern. Wenn man gerade keine Maus zur Hand hat und vielleicht nur am Laptop sitzt, kann die Funktion alternativ auch via Pinch to Zoom Geste auf dem Touchpad ausgeführt werden. Sobald man sich im Zoom Modus befindet, ist es möglich sich durch Drücken, Halten und Bewegen der linken Maustaste frei im vergrösserten Bereich der teilenden Person zu bewegen. Das Beste am Ganzen: die Zoom Einstellung hat keinen Einfluss auf den Bildschirm oder die Auflösung der teilenden Person. Diese kann den Inhalt normal und ungestört präsentieren und merkt nicht einmal, dass andere Teilnehmer die Zoom Funktion verwenden.

Meeting Zoom auf Mobile Apps

Multi Touch Zoom hingegen wird leider erst auf Smart Phones unterstützt und noch nicht auf PCs oder Laptops mit Touchscreen. Dies ist besonders nützlich, falls man unterwegs ist und via Teams Mobile App an einem Meeting teilnehmen muss.

Wir hoffen, dass dieses Feature auch Ihnen den Tag im Home Office erleichtert.

 

 
 
 
 

Was braucht es für Teams direct routing?

Was brauchst du für Teams direct routing?

Wir glauben es ist Zeit, dir in einfachen Worten zu erklären:

  • Was Teams direct routing ist,
  • was du zwingend benötigt für Teams direct routing
  • worauf sollst du bei der Evaluation eines Anbieters achten

Viele Angebote, wenig Transparenz

Wieso oft, wenn es etwas Neues gibt, schiessen auch «Teams Telefonie Angebote» wie Pilze aus dem Boden. Diverse Telekom Anbieter und IT-Anbieter preisen «Microsoft Teams Telefonie» Lösungen an. Es ist schwer sich ein klares Bild zu machen. Wer bietet was, was ist enthalten und was sind die effektiven Kosten? Daher versuchen wir mit diesem Blog etwas Abhilfe zu schaffen. Wir helfen dir, dich im «Teams-Dschungel» zurechtzufinden. Du willst nicht Äpfel mit Birnen vergleichen und schlussendlich die falschen Früchte für deinen Kuchen kaufen.

Worum geht’s? Was ist Teams Direct routing überhaupt?

Microsoft bietet Teams Direct routing als Lösung für das klassische «Telefonieren» ins öffentliche Netz. In Microsoft 365 kann man, via Microsoft Teams Client (oder App), ganz normal ins öffentliche Telefonnetz telefonieren. Zum Beispiel auf eine Mobilnetz- oder Festnetznummer im In- oder Ausland. Dies geht mit Headset (PC/Mac), mit Mobilgerät (IOS/Android) oder sogar mit «Tischgeräten und Hörer», wie in den guten alten Zeiten, inklusive Schonung der Frisur.

Was brauchst du für Teams direct routing?

Eigentlich einfach:

Aufbau schematisch Teams direct routing

 

 

 

 

 

Hier nochmals im Detail was du genau benötigst, nur falls etwas unklar wäre.

Worauf solltes du achten?

Wie eingangs erwähnt, solltest du keine Birnen mit Äpfeln verglichen. Du solltest dir gut überlegen, was du da vergleichst. Schnell «googlen» und die ersten Preise von irgendwelchen Flat-Rates nehmen ist einfach, meistens aber nicht zielführend. Bei den zahlreichen Anbietern im Schweizer Markt, gibt es aus unserer Sicht drei Kategorien von Anbietern. Natürlich ist das nur eine schematische Übersicht, die Leistungen der Anbieter überschneiden sich in der Realität teilweise.

Telekom Anbieter IT-Anbieter Komplettanbieter

Braucht es in jedem Fall, ist wichtig, den er bietet meistens:

  • Trunks
  • Diverse Gesprächs-Abos
  • Telefon-Nummern
  • Session Border Controller
  • Sessions/Kanäle

Sein primäres Interesse sind der Verkauf von Abos. Damit verdient er primär sein Geld.

Braucht es meistens, da nicht alle versiert sind mit PowerShell, um Office 365 zu konfigurieren und die Telefonie-Bedürfnisse in der Teams Telefonie abzubilden. Der IT-Anbieter verkauft meistens auch noch Lizenzen sowie weitere Support-/Betriebsleistungen.

Sein Interesse ist die Dienstleistung, der Handel mit Lizenzen sowie der Support und allenfalls Betrieb der Lösung.

Bietet meistens alles was der Telekom Anbieter und IT-Anbieter auch anbieten. Im Optimalfall sind die Wege kurz und der Support ist «einfacher» da er nicht auf andere verweisen kann und selbst die Verantwortung für die ganze «Lieferkette» trägt (also Telekom Lösung, SBC und Office 365 Konfiguration). Er bietet eine «Gesamtlösung», alles aus einer Hand und müsste auch inhaltlich die höchste Flexibilität, diverse Optionen und Möglichkeiten bieten. Wie immer gilt es zwischen «Standard 08/15» Funktionalität versus «Individuelle Konfiguration» abzuwägen.

Was suche ich genau?

 
Telekom Anbieter

Der grösste Teil der Evaluationszeit wird erfahrungsgemäss in den Telekom Teil gesteckt, da werden Flat Rates, Gebühren, Trunks, nationale/internationale Tarife usw. verglichen. Hier musst du selbst entscheiden was du brauchst, wir empfehlen dir jedoch ein paar Verbindungsnachweise zu prüfen, um zu schauen wieviel effektiv telefoniert wird während eines «normalen» Arbeits-Monates (z.B. Dezember eher nicht als Referenz nehmen). Du solltest ausgehende und eingehende Gespräche, sowie Fest- und Mobilnetz und Inland/Ausland Gespräche unter die Lupe nehmen. Durch die Menge und Art der Gespräche, kannst du abschätzen was für ein Abo überhaupt Sinn macht. Zudem solltest du das Kleingedruckte, z.B. bei Flat Rate Abos lesen. Viele Flats sind gar nicht so «flach» und haben trotzdem Limiten und Begrenzungen. Aufgepasst auch vor «Lockvogel» Angeboten die zu gut sind um Wahr zu sein.

Lizenzen Microsoft 365

Bei den Lizenzen, also bei Microsoft 365 (ehemals Office 365), solltest du nicht nur prüfen was an Lizenzen benötigt wird, sondern auch Preise und Bedingungen zwischen verschiedenen Anbietern prüfen. Die meisten wissen nicht, dass es auf dem Markt verschiedene Anbieter mit verschiedenen Preisen und Konditionen gibt. Dies gilt auch für KMU und nicht nur für Konzerne. Nebst Kreditkarten können Lizenzen auch über den sogenannten CSP Marktplatz auf Rechnung gekauft werden.

Bei den Lizenzanforderungen solltest du nicht aufhören, sondern auch berücksichtigen, dass die Teams Telefonie nur wirklich «integriert» funktioniert, wenn zum Beispiel Exchange (also E-Mail) auch in Microsoft 365 betrieben wird. Wenn nicht, können keine Outlook Kontakte in Teams genutzt werden. Diese Funktion scheint uns ziemlich zentral und auch wichtig zu sein. Gleiches gilt für die Nutzung von Teams auf deinem Mobilgerät, dort verwendet Teams «nur» die Kontakte aus dem Adressbuch des IPhone oder Android Gerätes. D.h. willst du auch Outlook Kontakte auf dem Mobilgerät nutzen, so musst du Outlook Mobile installieren und die Kontakt-Synch Option einschalten (synchronisiert die Outlook Kontakte ins Adressbuch des Mobilgerätes – aber nur in eine Richtung).

Telefonie Funktionen

Eigentlich genau so wichtig wäre, oder vielleicht sogar das Wichtigste überhaupt, welche Telefonie oder sogenannte «PBX» Funktionen du den gerne mit Microsoft Teams abbilden möchtest, sprich wie sieht die eigentliche Microsoft 365 Konfiguration in Bezug auf deine individuellen Telefonie-Anforderungen aus? Telefonie Anforderungen sind im Wesen die Funktionen, die mit der Telefonzentrale abgedeckt werden sollen.

  • Was passiert, wenn ein Anruf auf die Zentrale kommt ausserhalb der Öffnungszeiten?
  • Was passiert mit dem Anruf?
  • Kommt eine Bandansage mit Voicemail oder keine?
  • Wie gehts weiter, wenn der Empfang den Call nicht annimmt, soll der Call weitergeleitet werden?
  • Auch Fragen ob man bei Anrufen immer die Direktnummer des Mitarbeiters sehen soll oder allenfalls eine andere Nummer anzeigt, sind mögliche Fragen.

Erfahrungsgemäss liegt genau bei der PBX Konfiguration die Krux, sprich die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass Standard-Konfigurationen mit Teams abgedeckt werden können, was aber wenn die Anforderungen etwas umfangreicher sind?

Unsere Erfahrungen mit Kunden

Etliche Kunden schliessen Verträge mit SIP Telecom-Providern und kontaktieren uns dann, weil genau der Telefonieteil vergessen ging, den ein SIP Trunk und eine «Flat Rate» machen noch keine Telefonanlagen-Konfiguration. Es fehlt oft auch an Unterstützungs in Sachen Microsoft 365 Konfiguration bei den reinen Telekom Anbietern. Wir haben uns erlaubt an unserem Beispiel als «Komplettanbieter» weiter unten zu zeigen, was alles mit Teams möglich ist und was typischerweise je nach «Anbieter» im Paket enthalten ist. Die Aufzählungen in der Tabelle sind natürlich nicht abschliessend und können von Anbieter zu Anbieter variieren.

Tabellarische Übersicht

Tabelle Teams Funktionen

 

Microsoft 365 Move-Programm

Microsoft 365 Move-Programm: Microsoft bietet seit Dezember 2019 die Microsoft 365 Produkte aus seinen Schweizer Rechenzentren an. Das war damals eine grosse Sache und ist immer noch ein wichtiges Verkaufsargument für ihre Cloud-Plattform, insbesondere für Unternehmen, die strenge Anforderungen an die Datenaufbewahrung haben.

Wenn Sie Microsoft 365 nach dem 19. Dezember 2019 mit einer schweizerischen Rechnungsadresse erworben haben, liegen Ihre Office 365 Daten bereits auf den schweizerischen Rechenzentren und Sie nutzen von dort aus Services, wie z.B. Exchange Online, SharePoint Online, OneDrive for Business oder Teams. Haben Sie Ihren Tenant vor dem 19. Dezember 2019 eröffnet, liegen Ihre Daten wahrscheinlich noch in den europäischen Rechenzentren und Sie können eine Verschiebung der Daten in die Schweiz beantragen.

Wenn Sie umziehen möchten, müssen Sie sich aber beeilen – die Option ist nur noch bis zum 30. Juni 2020 verfügbar.

Die Verschiebung können Sie als Kunde oder wir als CSP-Partner im M365 Admin Center beantragen. Weitere Informationen zum Microsoft 365 Move-Programm finden Sie unter https://aka.ms/move

Data Residency Microsoft Move

Nur Kunden, die sich für das Umzugsprogramm eingeschrieben haben, werden im Laufe der Zeit migriert. Eine automatische Migration in die Schweiz wird es nicht geben. Die Migration hat für Sie keine Auswirkungen und spielt sich vollumfänglich im Hintergrund ab. Lizenzpreise und Vertragsbedingungen bleiben auch gleich wie bisher.

Gerne sind wir Ihnen bei der Beantragung behilflich.

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