Windows Information Protection – WIP

Was ist Windows Information protection – WIP?

Windows Information Protection oder auch WIP ist eine Methode, um Ihre Geschäftsdaten zu schützen. Ihre Daten werden in Geschäftsdaten (Sharepoint / Outlook / Fileshares etc.) und private Daten (persönliche Mails etc) unterteilt.

Der Administrator kann den Zugriff auf geschäftliche Daten einschränken in dem man entsprechende Berechtigungen zuweist. Nur weil jemand Zugriff auf die Daten hat, heisst das aber nicht, dass die Daten im geschützten Bereich ihrer Unternehmung bleiben. Alle Administratoren wissen, wenn Benutzer etwas nicht machen können/dürfen, dann finden Sie, meist sehr erfinderisch, einen anderen Weg. Kann ein Benutzer die Daten beispielsweise nicht mit jemand anderem direkt ‘teilen’, dann werden die Daten einfach irgendwo in einen öffentlichen Bereich hochgeladen und von dort zugänglich gemacht.

Hier hilft WIP:

Windows Information protection, kurz WIP unterstützt Sie als IT Verantwortlichen für die Datensicherheit, indem sie entsprechende Regeln definieren:

  • Welche Daten sind geschäftlich und schützenswert und wo sind diese abgelegt?
  • Welche Programme dürfen auf diese Daten zugreifen?
  • Was soll passieren, wenn eine Regel verletzt wird?

Microsoft Office:

Microsoft Office sowie der Microsoft Edge Chromium Browser sind sogenannte ‘Fully enlightened’ Applikationen, das heisst, hier ist es möglich, innerhalb der Applikation, zu entscheiden welche Daten geschäftlich oder privat sind. Ein schönes Beispiel ist Microsoft Outlook. Nehmen wir an, ein Benutzer hat in Outlook sowohl den geschäftlichen Account wie auch einen privaten Account aktiv. Ohne WIP könnte der Benutzer geschäftliche Daten sowohl mit dem Firmen Account wie auch mit dem privaten Account verschicken. Mit WIP ist dies nicht möglich. Outlook lässt in diesem Fall (sofern entsprechend konfiguriert) den Zugriff auf die Firmendaten nur noch via Firmen Account zu. Auch ein ‘Copy/Paste’ Versuch von einem Firmenmail in ein privates Mail, wird unterbunden.

Der Zugriff auf die Geschäftsdaten muss in jeder Applikation explizit erlaubt werden. Um den Aufwand diesbezüglich zu minimieren, kann man prinzipiell die Signaturen der Applikationen nutzen und sowohl Wildcards in den Versionen oder Applikationsnamen wie auch ganze Hersteller pauschal freischalten, sofern diese als vertrauenswürdig gelten.

In den letzten Jahren tauchten auch immer wieder diverse ‘Verschlüsselungstrojaner’ auf. WIP ist auch ein guter Schutz gegen diese Methode, da sämtliche Programme, welche nicht explizit freigeschaltet werden, keinerlei Zugriff auf geschäftlichen Daten haben.

Benutzer Erfahrung:

Wird versucht ein geschütztes Dokument an einen nichtgeschützten Ort zu laden, beispielsweise auf den persönlichen Gmail Account, so erhält der Benutzer eine entsprechende Warnung:

Windows Information Policy part 2

Wird versucht mit Copy/Paste geschäftliche Inhalte in ein privates Dokument zu kopieren so erscheint folgende Meldung:

Windows Information Protection policy

Wird dem Benutzer erlaubt, die Aktion zu überschreiben, so sieht die Meldung folgendermassen aus:

Windows Information Policy part 3

Zusätzlich kann auch festgelegt werden, ob geschäftliche Dokument als solches lokal mittels Icon ersichtlich sein sollen:

Windows Information Protection

WIP Voraussetzung:

Damit sie WIP einsetzen können benötigen sie eine Mobile Device Management (MDM) Lösung – optimalerweise Microsoft Intune.

Warum sollten sie WIP einsetzen:

  • Sicheres lokales Speichern von Firmendaten
    • Wenn Benutzer beispielsweise Daten von ihrem Sharepoint lokal abspeichern oder auf einem USB Device ablegen, so werden diese automatisch verschlüsselt
  • Geschützte Applikationen
    • Nur ihre (verwalteten) Applikationen haben Zugriff auf die Firmendaten. Benutzer können keine Firmendaten in eine nichtverwalteten Applikation kopieren oder innerhalb dieser nutzen
  • Verwaltete Applikationen
    • Definieren sie, welche Applikationen Zugriff auf ihre Daten haben
  • Entscheiden Sie über die Art des Schutzes
    • WIP erlaubt es entweder den Datenaustausch zu blockieren, nachzufragen oder einfach nur ‘still’ aufzuzeichnen
  • Datenverschlüsselung auf Nummer sicher
    • Wird beispielsweise ein Word Dokument von einem geschützten Bereich geöffnet und in einen privaten Bereich mit einem anderen Namen gespeichert, so erkennt Word (mittels WIP) dies und klassifiziert dieses Dokument ebenfalls als geschäftliches Dokument
  • Schutz gegen versehentliches veröffentlichen von Dokumenten
    • Firmen Daten können nicht aus versehen auf einen USB Stick oder auf einen öffentlichen Web Upload kopiert werden
  • Löschen von geschäftlichen Daten bei Austritt eines Benutzers
    • Der Zugriff auf WIP geschützte Daten wird automatisch blockiert, wenn ein entsprechendes Device in Intune gelöscht wird. Dadurch kann der Zugriff auf die geschäftlichen Daten gesperrt werden, während gleichzeitig der Zugriff auf die persönlichen Daten vorhanden bleibt

Wie funktioniert WIP:

WIP verschlüsselt alle geschäftlichen Daten transparent mittels IRM Technologie auf lokalen Datenträgern (Harddisk/USB usw.), welche nicht direkt zum geschützten Bereich gehören (Sharepoint, Fileserver usw). Kopiert ein Benutzer bspw. ein Dokument von ihrem Fileserver auf ein USB Laufwerk, so kann dieses Dokument nur noch auf einem Firmengerät mit einem Firmenbenutzer gelesen werden, nicht aber auf privaten oder öffentlichen Devices. Ein zusätzlicher Schutz mittels separater Verschlüsselung ist nicht mehr notwendig. Ausserdem wird die ‘Applocker’ Methode benutzt für Zugriffslimitierung der Applikationen.

WIP hat drei Grundfunktionen

  • Blockieren – der Austausch von geschäftlichen zu privaten Daten wird unterbunden
  • Allow Override – Wenn eine Regel anschlägt, so erfolgt eine Warnung an den Benutzer, dieser hat jedoch die Möglichkeit die Aktion zu überschreiben
  • Silent – Alle Aktionen und Regeln werden protokolliert, es erfolgt jedoch keine Aktion beim Benutzer
  • Off – WIP ist deaktiviert und es ist kein Schutz aktiv

WIP kann jederzeit deaktiviert werden, ohne dass ein Datenverlust erfolgt. Allfällige verschlüsselte lokale Dokumente werden automatisch entschlüsselt.

Presence Status in Microsoft Teams

Presence Status in Microsoft Teams

Presence Status in Microsoft Teams: In diesem Beitrag erfahren Sie Einiges über die Bedeutung des Presence Status in Microsoft Teams. Dies bei der Benutzung der Teams Desktop- und Mobile-App, sowie auf Desktopgeräten. Haben Sie sich auch schon gefragt, wieso Ihr Statussymbol im Teams in gewissen Situationen rot und nicht grün ist? Wir klären auf. Neben den benutzerdefinierten Statusanzeigen, welche der User selbst bestimmen kann, gibt es noch Präsenz Statusse in Teams, welche anhand von Systembedingungen bestimmt werden. Dabei spielen zum Beispiel Kalendereinträge im Outlook oder Energieoptionen eine Rolle. Dann gibts aber noch das Verhalten zwischen verschiedenen Teams Clients wie Mobile App, Desktop App, Webbrowser, Tischtelefon….

Busy oder Away?

Der Status «abwesend» (oranges Symbol) als Presence Status in Microsoft Teams erscheint, wenn man nicht am Arbeitsplatz ist oder für einige Minuten inaktiv ist im App. Soll heissen, Teams definiert den Status automatisch, sobald das Gerät, je nach gesetzten Powersettings in den Standbymodus wechselt, den Screen ausschaltet oder ein Screen Lock durchgeführt wird. Der Status kann auch manuell zu «abwesend» gesetzt werden. Der Wechsel zu «verfügbar» erscheint dann wieder, wenn Aktivität herrscht. Sprich bei einem erneuten Login oder dem Aufrufen des Teams-Apps. So haben auch andere Statusse einen Einfluss auf Systemzustände. Zum Beispiel «beschäftigt» (rotes Symbol): Wenn Sie in Ihrem Outlook Kalender einen einfachen Termin gebucht haben, erscheint dieser Zustand. Anrufe, Chats, Videocalls werden aber weiterhin empfangen. Ähnliches Szenario: Kalendereintrag mit weiteren Teilnehmern oder Meeting Link führt zum Status «in einer Besprechung»

Do not disturb

Bei Statusanzeigen aus der Kategorie «nicht stören» werden sie in Ruhe gelassen. Bedeutet, dass Anrufe oder Videocalls nicht berücksichtigt und Chats nicht benachrichtigt werden. Dazu gehören folgende Statusse:

  • «Nicht stören»: Wird manuell festgelegt
  • «Hält Präsentation» (Auto): Wird automatisch festgelegt z.B während ScreenSharing
  • «Fokussierend» (Auto): Wird automatisch festgelegt. Hier bucht der Dienst MyAnalytics für Sie einen Kalendertermin im Outlook ein, bei welchem Sie von Teams Notifications verschont bleiben

Zertifizierte Teams Telefone

Bekanntlich gibt es Telefone von verschiedenen Herstellern wie Audiocodes, Yealink usw. welche mittels eines integrierten Teams Clients gesteuert werden. Die verschiedenen Zustände haben auch auf diesen Clients ein verbindliches Handling. Dabei funktioniert der automatische, sowie manuelle Statuswechsel auch in diesem Bereich der Apps. Ist man nur noch auf dem Telefon im Teams angemeldet, bestimmt der Zustand des Gerätes oder der Kalender den Status.

Handling mit Direct Routing

Bei Teams DR Installationen gibt es die eine oder andere Sache, welche im Zusammenhang mit dem Presence Status in Microsoft Teams berücksichtigt werden muss. Bekanntlich beinhalten Call Queues die Funktion Presence-Based Routing. Ist diese aktiviert, werden nur Teilnehmer in der Call Queue berücksichtigt, welche explizit «verfügbar» sind. Dabei gilt zu beachten, dass jeder Kalendereintrag oder Inaktivität des Teams Client den Status automatisch verändert. Folgen dieser Aktion: Der Agent ist nicht mehr erreichbar. Bedeutet als Massnahme: Aufhebung der Funktion oder das Streben nach einer sauberen und aktuellen Kalenderführung.

Zudem ist Busy on Busy bei der aktiven Presence-Based Funktion während eines Anrufs innerhalb der Call Queue nutzlos. Bedeutet, dass Anrufe während eines aktiven Calls trotzdem reinkommen. Da sich dieser Override nicht umgehen lässt, bleibt nur noch übrig Presence-Based Routing zu deaktivieren oder damit zu leben.

Weitere Presence Status in Microsoft Teams

Verfügbar – ausser Haus: Kombination zwischen Kalendereintrag auf “ausser Haus” aber im Teams Client verfügbar (Mobile oder Desktop App) Weitere Ursache: Abwesenheitsmeldung

Am Telefon – abwesend: Während eines Telefonats über längere Zeit keine getätigte Aktivität im Teams App

Ausser Haus: Kalendereintrag auf «ausser Haus» und auf keinem App aktiv (Mobile oder Desktop App)

Offline: User ist auf jedem Teams App ausgeloggt.

Weitere Infos gibts direkt von Microsoft auf diesem Link.

Was braucht es für Teams direct routing?

Was braucht es für Teams direct routing?

Wir glauben es ist Zeit, dir in einfachen Worten zu erklären:

  • Was Teams direct routing ist,
  • was du zwingend benötigt für Teams direct routing
  • worauf sollst du bei der Evaluation eines Anbieters achten

Viele Angebote, wenig Transparenz

Wieso oft, wenn es etwas Neues gibt, schiessen auch «Teams Telefonie Angebote» wie Pilze aus dem Boden. Diverse Telekom Anbieter und IT-Anbieter preisen «Microsoft Teams Telefonie» Lösungen an. Es ist schwer sich ein klares Bild zu machen. Wer bietet was, was ist enthalten und was sind die effektiven Kosten? Daher versuchen wir mit diesem Blog etwas Abhilfe zu schaffen. Wir helfen dir, dich im «Teams-Dschungel» zurechtzufinden. Du willst nicht Äpfel mit Birnen vergleichen und schlussendlich die falschen Früchte für deinen Kuchen kaufen.

Worum geht’s? Was ist Teams Direct routing überhaupt?

Microsoft bietet Teams Direct routing als Lösung für das klassische «Telefonieren» ins öffentliche Netz. In Microsoft 365 kann man, via Microsoft Teams Client (oder App), ganz normal ins öffentliche Telefonnetz telefonieren. Zum Beispiel auf eine Mobilnetz- oder Festnetznummer im In- oder Ausland. Dies geht mit Headset (PC/Mac), mit Mobilgerät (IOS/Android) oder sogar mit «Tischgeräten und Hörer», wie in den guten alten Zeiten, inklusive Schonung der Frisur.

Was braucht es für Teams direct routing?

Eigentlich einfach:

Teams SBC Provider Overview

Hier nochmals im Detail was du genau benötigst, nur falls etwas unklar wäre.

Worauf solltes du achten?

Wie eingangs erwähnt, solltest du keine Birnen mit Äpfeln verglichen. Du solltest dir gut überlegen, was du da vergleichst. Schnell «googlen» und die ersten Preise von irgendwelchen Flat-Rates nehmen ist einfach, meistens aber nicht zielführend. Bei den zahlreichen Anbietern im Schweizer Markt, gibt es aus unserer Sicht drei Kategorien von Anbietern. Natürlich ist das nur eine schematische Übersicht, die Leistungen der Anbieter überschneiden sich in der Realität teilweise.

Telekom Anbieter IT-Anbieter Komplettanbieter

Braucht es in jedem Fall, ist wichtig, den er bietet meistens:

  • Trunks
  • Diverse Gesprächs-Abos
  • Telefon-Nummern
  • Session Border Controller
  • Sessions/Kanäle

Sein primäres Interesse sind der Verkauf von Abos. Damit verdient er primär sein Geld.

Braucht es meistens, da nicht alle versiert sind mit PowerShell, um Office 365 zu konfigurieren und die Telefonie-Bedürfnisse in der Teams Telefonie abzubilden. Der IT-Anbieter verkauft meistens auch noch Lizenzen sowie weitere Support-/Betriebsleistungen.

Sein Interesse ist die Dienstleistung, der Handel mit Lizenzen sowie der Support und allenfalls Betrieb der Lösung.

Bietet meistens alles was der Telekom Anbieter und IT-Anbieter auch anbieten. Im Optimalfall sind die Wege kurz und der Support ist «einfacher» da er nicht auf andere verweisen kann und selbst die Verantwortung für die ganze «Lieferkette» trägt (also Telekom Lösung, SBC und Office 365 Konfiguration). Er bietet eine «Gesamtlösung», alles aus einer Hand und müsste auch inhaltlich die höchste Flexibilität, diverse Optionen und Möglichkeiten bieten. Wie immer gilt es zwischen «Standard 08/15» Funktionalität versus «Individuelle Konfiguration» abzuwägen.

Was suche ich genau?

 

Telekom Anbieter

Der grösste Teil der Evaluationszeit wird erfahrungsgemäss in den Telekom Teil gesteckt, da werden Flat Rates, Gebühren, Trunks, nationale/internationale Tarife usw. verglichen. Hier musst du selbst entscheiden was du brauchst, wir empfehlen dir jedoch ein paar Verbindungsnachweise zu prüfen, um zu schauen wieviel effektiv telefoniert wird während eines «normalen» Arbeits-Monates (z.B. Dezember eher nicht als Referenz nehmen). Du solltest ausgehende und eingehende Gespräche, sowie Fest- und Mobilnetz und Inland/Ausland Gespräche unter die Lupe nehmen. Durch die Menge und Art der Gespräche, kannst du abschätzen was für ein Abo überhaupt Sinn macht. Zudem solltest du das Kleingedruckte, z.B. bei Flat Rate Abos lesen. Viele Flats sind gar nicht so «flach» und haben trotzdem Limiten und Begrenzungen. Aufgepasst auch vor «Lockvogel» Angeboten die zu gut sind um Wahr zu sein.

Lizenzen Microsoft 365

Bei den Lizenzen, also bei Microsoft 365 (ehemals Office 365), solltest du nicht nur prüfen was an Lizenzen benötigt wird, sondern auch Preise und Bedingungen zwischen verschiedenen Anbietern prüfen. Die meisten wissen nicht, dass es auf dem Markt verschiedene Anbieter mit verschiedenen Preisen und Konditionen gibt. Dies gilt auch für KMU und nicht nur für Konzerne. Nebst Kreditkarten können Lizenzen auch über den sogenannten CSP Marktplatz auf Rechnung gekauft werden.

Bei den Lizenzanforderungen solltest du nicht aufhören, sondern auch berücksichtigen, dass die Teams Telefonie nur wirklich «integriert» funktioniert, wenn zum Beispiel Exchange (also E-Mail) auch in Microsoft 365 betrieben wird. Wenn nicht, können keine Outlook Kontakte in Teams genutzt werden. Diese Funktion scheint uns ziemlich zentral und auch wichtig zu sein. Gleiches gilt für die Nutzung von Teams auf deinem Mobilgerät, dort verwendet Teams «nur» die Kontakte aus dem Adressbuch des IPhone oder Android Gerätes. D.h. willst du auch Outlook Kontakte auf dem Mobilgerät nutzen, so musst du Outlook Mobile installieren und die Kontakt-Synch Option einschalten (synchronisiert die Outlook Kontakte ins Adressbuch des Mobilgerätes – aber nur in eine Richtung).

Telefonie Funktionen

Eigentlich genau so wichtig wäre, oder vielleicht sogar das Wichtigste überhaupt, welche Telefonie oder sogenannte «PBX» Funktionen du den gerne mit Microsoft Teams abbilden möchtest, sprich wie sieht die eigentliche Microsoft 365 Konfiguration in Bezug auf deine individuellen Telefonie-Anforderungen aus? Telefonie Anforderungen sind im Wesen die Funktionen, die mit der Telefonzentrale abgedeckt werden sollen.

  • Was passiert, wenn ein Anruf auf die Zentrale kommt ausserhalb der Öffnungszeiten?
  • Was passiert mit dem Anruf?
  • Kommt eine Bandansage mit Voicemail oder keine?
  • Wie gehts weiter, wenn der Empfang den Call nicht annimmt, soll der Call weitergeleitet werden?
  • Auch Fragen ob man bei Anrufen immer die Direktnummer des Mitarbeiters sehen soll oder allenfalls eine andere Nummer anzeigt, sind mögliche Fragen.

Erfahrungsgemäss liegt genau bei der PBX Konfiguration die Krux, sprich die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass Standard-Konfigurationen mit Teams abgedeckt werden können, was aber wenn die Anforderungen etwas umfangreicher sind?

Unsere Erfahrungen mit Kunden

Etliche Kunden schliessen Verträge mit SIP Telecom-Providern und kontaktieren uns dann, weil genau der Telefonieteil vergessen ging, den ein SIP Trunk und eine «Flat Rate» machen noch keine Telefonanlagen-Konfiguration. Es fehlt oft auch an Unterstützungs in Sachen Microsoft 365 Konfiguration bei den reinen Telekom Anbietern. Wir haben uns erlaubt an unserem Beispiel als «Komplettanbieter» weiter unten zu zeigen, was alles mit Teams möglich ist und was typischerweise je nach «Anbieter» im Paket enthalten ist. Die Aufzählungen in der Tabelle sind natürlich nicht abschliessend und können von Anbieter zu Anbieter variieren.

 

Tabellarische Übersicht

Tabelle Teams Funktionen

Du hast bereits das Ende des Blogs «Was braucht es für Teams direct routing?» erreicht. Wir hoffen es hat dir geholfen die Teams Telefonie besser zu verstehen.

Liebe Blogleser/innen, Sie haben den Blog gelesen, herzlichen Dank hierfür. Wie Sie wissen entwickeln sich die Teams Telefonie Funktionen rasant weiter. Zum Zeitpunkt des Artikels war der Inhalt bestimmt aktuell, es kann aber sein, dass die Infos bereits überholt sind. Da wir geschriebene Blogs nur selten anpassen, finden Sie hier den Link zu unserer Teams Telefonie Seite mit allen aktuellen Informationen zum Thema.

Microsoft 365 Move-Programm

Microsoft 365 Move-Programm: Microsoft bietet seit Dezember 2019 die Microsoft 365 Produkte aus seinen Schweizer Rechenzentren an. Das war damals eine grosse Sache und ist immer noch ein wichtiges Verkaufsargument für ihre Cloud-Plattform, insbesondere für Unternehmen, die strenge Anforderungen an die Datenaufbewahrung haben.

Wenn Sie Microsoft 365 nach dem 19. Dezember 2019 mit einer schweizerischen Rechnungsadresse erworben haben, liegen Ihre Office 365 Daten bereits auf den schweizerischen Rechenzentren und Sie nutzen von dort aus Services, wie z.B. Exchange Online, SharePoint Online, OneDrive for Business oder Teams. Haben Sie Ihren Tenant vor dem 19. Dezember 2019 eröffnet, liegen Ihre Daten wahrscheinlich noch in den europäischen Rechenzentren und Sie können eine Verschiebung der Daten in die Schweiz beantragen.

Wenn Sie umziehen möchten, müssen Sie sich aber beeilen – die Option ist nur noch bis zum 30. Juni 2020 verfügbar.

Die Verschiebung können Sie als Kunde oder wir als CSP-Partner im M365 Admin Center beantragen. Weitere Informationen zum Microsoft 365 Move-Programm finden Sie hier.

Data Residency Office 365

Nur Kunden, die sich für das Umzugsprogramm eingeschrieben haben, werden im Laufe der Zeit migriert. Eine automatische Migration in die Schweiz wird es nicht geben. Die Migration hat für Sie keine Auswirkungen und spielt sich vollumfänglich im Hintergrund ab. Lizenzpreise und Vertragsbedingungen bleiben auch gleich wie bisher.

Gerne sind wir Ihnen bei der Beantragung behilflich.

Gute News für Gesprächige

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Liebe Blogleser, geschätzte Kunden

Gute News für Gesprächige!

Gute News für Gesprächige: Seit dem 1. Mai 2020 können alle Teams Direct routingWas braucht es für Teams direct routing? Telefonie Kunden, welche über uns telefonieren, kostenfrei von einer Neuerung profitieren.

Ab diesem Zeitpunkt heben wir das «Inbound Session Limit» auf. Bisher wurden die Kanäle sowohl für eingehende und ausgehende Gespräche auf die gekaufte Anzahl Sessions limitiert. Diese Limitation entfällt nun für eingehende Gespräche.

Als Kunde sind Sie, zumindest technisch gesehen, nun immer ohne Limitation erreichbar, dies unabhängig von den Anzahl Kanäle, die Sie bei uns gebucht haben. Die Limitation für ausgehende Kanäle bleibt wie bisher.

Wir werden bestehende Kunden direkt kontaktieren, damit die Änderung auch in Ihrem Microsoft 365 System (ehemals genannt Office 365) wirksam ist. Kunden, die dies umgehend wünschen, sollen sich bitte bei uns melden.

Neues Abo «Flat Small+»

Nochmals gute News für Gesprächige: Auf vielfachen Wunsch führen wir ein neues «Flat Abo», nämlich das «Flat Small+» Abo ein. Es vereint die Kapazitäten des «Flat Small» Abos ergänzt um zwei zusätzliche Kanäle sowie mehr Gesprächsguthaben (5’500 Minuten Festnetz CH & EU sowie 1’250 Minuten Mobile CH).

Somit haben Kunden nun die Möglichkeit direkt mit 5 Kanälen einzusteigen und die Lücke zwischen «Flat Small» mit 3 Kanälen und «Flat Medium» mit 7 Kanälen ist nun geschlossen.

To SIP or not to SIP: Das ist die Frage, aber reicht meine Netzwerkanbindung?

Bis jetzt wurde die kundenseitige «Telefonie» immer separat angebunden und nicht übers Internet. Bei Teams teilen sich mein virtuelles Telefon in Form des «Teams-Clients» die lokale Datenautobahn und den Internet-Zubringer mit allen anderen Teilnehmern meines Netzwerkes, aber reicht das denn aus für eine gute Qualität?

Microsoft hat sicher für genügend Netzwerkbandbreite gesorgt und mein SIP Trunk Provider schaut wohl auch, dass die Anbindung ausreichend ist. Aber wer kann mir sagen, dass mein lokales Netzwerk ausreicht? Oder muss ich Angst haben, dass meine Stimme ab und zu «robotisch» klingt, Silben und Wörter bei meinem Gesprächspartner teilweise nicht ankommen oder das ich wie früher im Walkie-Talkie Modus telefonieren muss?

Beispiel einer Auswertung mit einem kurzfristigen Netzwerk-Engpass:

Gute News für Gesprächige - Netzwerkdiagramm

Eine weitere, neue Dienstleistung unsererseits, ist der Netzwerk Assessment Test. Dieser dient dazu die Netzwerk/Internet Verbindung eines Kunden über einen gewissen Zeitraum zu «überwachen». So wird die Frage geklärt, ob das Netzwerk den Anforderungen der Teams Telefonie (Bandbreite, Latency, Jitter etc.) genügt oder ob mit Beeinträchtigungen gerechnet werden muss.

Kontaktieren Sie uns, falls Sie einen solchen Test nutzen möchten.